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Themen:     Ereignisse & Festlichkeiten (38)  
Tags:    Alta Badia     Freude
 
Nicolò Montag, 16 April 2018

Vintage Party

Um das Ende der Skisaison zu feiern, organisieren die Tourismusvereine von Alta Badia seit ein paar Jahren immer ein Fest zu Ehren der guten alten Zeiten. Auf den Skipisten geht es dann in jeder Hinsicht bunt zu!
Vintage Party
 
 
 
Wir lieben das Fest, weil ein paar von uns schon seit Monaten mit der Vorbereitung beschäftigt sind. Weil sie auf dem Speicher und in Omas Kleiderkisten herumkramen, in Schuppen, Schobern und Garagen, um das Stück zu finden, das das Rennen macht, das Teil, mit dem sie gewinnen! Wir lieben es, weil das Fest am letzten Tag der Skisaison stattfindet, dem Tag, an dem die Hotels und Lifte schließen. Wir lieben es, weil am Tag danach für viele von uns die Ferien anfangen, jedenfalls ideell – nach vier Monaten harter, ununterbrochener Arbeit. Wie auch immer, die Vintage Party ist eine echte Show!
Seit ein paar Jahren schon ist es die Party, auf die wir uns im Gadertal alle ganz besonders freuen! Das Fest der Einheimischen, aber nicht nur - auch wer von weit, von sehr weit herkommt, darf mitfeiern! Wir lieben das Fest, weil ein paar von uns schon seit Monaten mit der Vorbereitung beschäftigt sind. Weil sie auf dem Speicher und in Omas Kleiderkisten herumkramen, in Schuppen, Schobern und Garagen, um das Stück zu finden, das das Rennen macht, das Teil, mit dem sie gewinnen! Wir lieben es, weil das Fest am letzten Tag der Skisaison stattfindet, dem Tag, an dem die Hotels und Lifte schließen. Wir lieben es, weil am Tag danach für viele von uns die Ferien anfangen, jedenfalls ideell – nach vier Monaten harter, ununterbrochener Arbeit. Und weil wir uns endlich ein bisschen entspannen können. Wir lieben das Fest aber auch, weil die „historischen“ Skioutfits, die wir dann tragen – manche mit Glitzereinlagen und funkelnden Sternchen – allein schon vom Anschauen gute Laune machen – man muss einfach lachen, ob man will oder nicht! Da gibt es die alten, legendären Slalomanzüge, wie sie Alberto Tomba trug oder sogar Gustav Thöni! Dazu die quasi zwei Meter langen Ski, schnurgerade und an den Spitzen hochgebogen. Pinkfarbener Lipgloss, Sonnenreflektoren aus aluminiumbeschichteter Pappe, die damals als gadget den Zeitschriften beigegeben wurden (die mit den Bikinimädchen auf dem Cover, die nach Karibik aussehen, obwohl sie im Schnee fotografiert wurden!). Verspiegelte Skibrillen! Skischuhe zum Schnüren! Ja, selbst die werden anlässlich der Vintage Party von einigen von uns getragen. Wir lieben dieses Fest, weil wir jede Menge Spaß haben dabei. Und zwar alle, egal in welchem Alter. Carletto „Tausendnägel“ fährt eigens wieder Monoski. Ando dlo Soz hat seine alten Telemark-Ski entstaubt und den „Alpen Stock“-Stock. In den Berghütten spielen Live-Bands auf, dazu gibt’s Drinks der Sorte, wie sie den Skifahrern in den 70er und 80er Jahren geschmeckt haben.
Auf der „La Para“ Piste findet ein Rennen statt, mit Slalomtoren aus Holz, die in einem Fahrstil angegangen werden, der schon zwangsläufig Vintage ist. Und danach geht die Party los.
Ich bin zwar noch im Ladinia bei der Arbeit, aber ich spüre schon überall Partyatmosphäre! Schon morgens um neun stolpern die ersten Freundesgruppen in die Bar, trinken eine Miscela (Rotwein mit Spuma-Limonade, für alle, die das nicht kennen sollten) für einen Euro! Wenn das keine Vintagepreise sind, weiß ich auch nicht. Aber es soll ja auch ein Fest für alle sein. An dem ein Euro für ein Glas mehr als genug ist, so wie das früher war. Und schon fangen die Freunde an, mich zu bearbeiten. „Komm schon, Nicolò, lass die Arbeit sein und geh’ mit uns Skifahren! Heute ist doch der letzte Tag! Vergiss die Arbeit und komm mit, los!“
„Naja“, antworte ich, ein wenig unsicher, ob ich mich freuen soll oder pflichtbewusst wirken. „Es ist der letzte Tag, genau, und das heißt, dass heute noch gearbeitet wird. Außerdem habe ich gar nicht die richtigen Klamotten, also vergesst es einfach.“
„Machst du Witze? Guck dich an! Mit diesen Lederhosen und dem Lodenwams? Wenn hier einer perfekt angezogen ist, dann doch wohl du! Los jetzt, keine Ausreden mehr, sperr’ den Laden zu. Wir sehen uns oben! Und die erste Runde geht auf uns!“, rufen sie, bevor sie in ihren Skistiefeln davonpoltern.
Und ich muss zugeben: Sie haben Recht! Also sage ich mir: „Auf geht’s, Nicolò, jetzt wird sich ernsthaft amüsiert!“. Ich verabschiede die letzten Gäste der Saison, hole die Ski aus dem Stadel und fahre los. Als ich auf der Piste eintreffe, kommen gerade die letzten „Athleten“ ins Ziel – die anderen tanzen schon auf den Tischen.
Was für eine Stimmung! Die Aprilsonne ist das Tüpfelchen auf dem i, und die Atmosphäre ist einfach nur herrlich. Wir trinken, und wir tanzen, und ab und zu machen wir auch noch ein paar Abfahrten, einfach nur zum Spaß, es sind ja die letzten der Saison. Morgen ist alles vorbei.
Die Sonne steht hoch am Himmel, und die Stimmung ist immer noch blendend, aber ich muss zurück in die Arbeit. Heimlich, ohne dass mich jemand von den Freunden sieht, die würden mich nämlich nicht gehen lassen! Also mache ich die allerletzte Abfahrt der Saison und schnalle direkt vor dem Murin ab, wo alles schon vorbereitet ist. Mathias steht vor der Tür, mit einem wunderbaren alten Wollpullover des Herrn Costa, so wie sie früher die ersten Skilehrer von Corvara getragen haben. Luca hat schon vor dem Plattenspieler Position bezogen und legt die ersten 70er- und 80er-Scheiben auf. Wir warten auf alle anderen, damit die Siegerehrung losgehen kann und dann das große Finale. Und ein großes Vintage-Fest, wie es das Murin so gut hinbekommt. Mal ehrlich, wo „unten im Tal“ gibt es schon ein ähnliches Plätzchen? Ich sag es das nicht aus Angeberei oder aus reiner Loyalität, sondern weil ich es wirklich denke. Also, Leute, amüsieren wir uns! Und morgen fangen wir gleich an, in den alten Kleiderkisten nach den Outfits fürs nächste Jahr zu wühlen. Damit das Fest eine noch größere Augenweide wird.
 
 
 
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