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Elide Mittwoch, 29 August 2018

Der “Girl Effect”

Der siebte Charity-Abend der Stiftung hier bei uns in der Casa hat wieder einmal gezeigt, dass man mit kleinen Dingen Großes bewegen kann – wie man am Beispiel des Mädchen-Projekts der Lotome Girls Primary School in Uganda sieht.
Der “Girl Effect”
 
 
 
Wir wollen auch zum „Girl Effect“ in der Welt beitragen: es reichen ein Mädchen, eine Schule und Bildung, um Kinderarbeit, Kinderehen, Müttersterblichkeit und HIV-Ansteckungen zu reduzieren und gleichzeitig das Bewusstsein für die eigenen Fähigkeiten und die eigene, zu schützende Würde zu vergrößern.
Sie ist immer irgendwie präsent, in ihrer Unauffälligkeit und Schönheit, und sie entwickelt sich ständig weiter. Die Stiftung. Wir nennen sie kurz und bündig „la fondazione“ bei uns in der Casa, als wollten wir ihr damit einen absoluten Wert beimessen, die unverwechselbare Bedeutung von Solidarität und Freude. Die Stiftung begleitet uns bei unserer täglichen Arbeit, denn wer gerade eines unserer Hilfsprojekte in der weiten Welt besucht hat, der erzählt von seinen Erlebnissen, die immer auch aus Emotionen und Gefühlen bestehen. Wer nicht da war, der hört aufmerksam zu, fragt nach, informiert sich, möchte ebenfalls einen Teil beitragen. Wir alle bemühen uns, unter unseren Gästen, aber auch bei uns selbst die gute Botschaft zu verkünden: Ja, es gibt die Möglichkeit, konkret Gutes zu tun, durch kleine Aktionen, die sich mit der Zeit zu etwas Großem entwickeln und die diesen Pragmatismus in sich tragen, der hier bei uns fühlbar wird – man muss nur die Gelegenheit nutzen!
So war es auch wieder beim Charity-Abend, den wir an einem Juli-Samstag hier bei uns in der Casa veranstaltet haben. Es war wie das Zusammenwirken zahlreicher Köpfe und Hände, die wie bei einem erfahrenen Symphonieorchester mit großem Enthusiasmus einen ganz besonderen Abend konzertiert haben, einen kostbaren Moment für alle, die Lust hatten, Teil davon zu sein, die bereits seit Jahren die Stiftung in großer Freundschaft begleiten. Ja, man könnte sagen, es war ein richtiges großes Familienfest!

Wenn wir uns fragen, was die wichtigsten Eigenschaften eines erfolgreichen Hilfsprojekts sind, dann lautet die Antwort immer gleich: eine langfristige Wirksamkeit, ein konkretes Ergebnis und die Zweckhaftigkeit der festgelegten Ziele. Man kann es Domino- oder Schmetterlingseffekt nennen, Karma oder schlicht nachhaltiges und zukunftsorientiertes Denken, so wie ein Perpetuum mobile, das sich immer weiterbewegt, nachdem es einmal angestoßen wurde. Oder auch den Kreislauf aus Leben und Teilen. Wir sind überzeugt, dass es die Bildung ist, die langfristig die besten und dauerhaftesten Ergebnisse zeigt – noch besser, wenn es sich um Bildung für Frauen handelt. Das klingt nach einer kleinen, aufs Hier und Jetzt beschränkten Aktion, ist in Wirklichkeit jedoch ein äußerst virtuoser Akt. Deshalb haben wir den siebten Charity-Abend der Stiftung der Lotome Girls Primary School in Uganda gewidmet. Die Schule liegt in Karamoja im Nordosten des Landes, an der Grenze zu Kenia und dem Südsudan. Merch, Anna, Gu, Alecsa, Chiara und Nadine waren im April dort und haben vom schlechten Zustand der Schule berichtet. Trotz der hohen Zahl an Schülerinnen gehen die Anmeldungen zurück, weil es an Essen und angemessenen Gebäuden fehlt, und so haben wir uns entschlossen, die Renovierungs- und Wiederherstellungsmaßnahmen der Schule zu unterstützten, auch mit Hilfe der 16.000 Euro Spenden, die wir bei unserem Abend sammeln konnten und die für das Projektbudget notwendig sind. Uns ist klar, dass der Schulbesuch sich erhöht, wenn die Schule sicher ist, wenn es Essen und Wasser in den Schulen gibt. Wir wollen auch zum „Girl Effect“ in der Welt beitragen: es reichen ein Mädchen, eine Schule und Bildung, um Kinderarbeit, Kinderehen, Müttersterblichkeit und HIV-Ansteckungen zu reduzieren und gleichzeitig das Bewusstsein für die eigenen Fähigkeiten und die eigene, zu schützende Würde zu vergrößern. Sie, liebe Leser, mögen uns für Träumer halten, und es stimmt, wir träumen gerne! Doch wir arbeiten auch ganz konkret daran, dass aus diesen Träumen Wirklichkeit wird. Das funktioniert nur mit kleinen, konkreten Schritten, einem nach dem anderen, mit Zähigkeit und Entschlossenheit. Aber glauben Sie uns, wenn all unser Handeln im Alltag auch nur von einer kleinen Dosis Träumerei begleitet würde, dann gäbe es mehr Schönheit auf der Welt! Und ich mag die Vorstellung, dass ein Traum, den wir mit vielen anderen Menschen teilen, eines Tages Wirklichkeit werden könnte: Dass junge starke Frauen mit guter Ausbildung den kommenden Generationen Werte, Liebe und Solidarität vermitteln, großes Vertrauen und langfristige Ziele. Ich träume gerne davon, dass man Geschichte verändern kann – in Richtung Happy End!

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