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Elide Freitag, 29 Dezember 2017

Eine Ausstellung, ein Buch – und eine zehnjährige Geschichte

Nun hängen große Fotos in der Casa, alles blättert im neuen Buch, Geschichten werden erzählt, die ihre Wurzeln in der Erinnerung haben und dabei in die Zukunft blicken: Das alles war das Geburtstagsfest unserer Stiftung. Im kleinen Kreis gefeiert, maßvoll, aber voller Energie.
Eine Ausstellung, ein Buch – und eine zehnjährige Geschichte
 
 
 
Alles läuft wie geplant, und als Geburtstagsgeschenk bekommt die Stiftung ihren Platz im Haus, mit afrikanischen Textilien, großformatigen Fotos, leuchtenden Fluren und sogar einem Treibhaus, in dem man Tomaten pflanzen kann.
Und schon sind wir dabei, das zehnjährige Bestehen unserer Stiftung zu feiern! Aber ich habe schon einmal davon geschrieben, wie schnell die Zeit vergeht und wie schön es ist, zurückzublicken und festzustellen, wieviel wir bereits gemeinsam geschafft haben. Heute will ich dagegen davon sprechen, wie wir gefeiert haben.
Am 11. Dezember füllen sich die Gänge der Casa La Perla mit Handwerkern, die die Ausstellung zum Thema Costa Family Foundation montieren sollen. Es ist ein ständiges Kommen und Gehen, die Arbeiter schleppen Bohrmaschinen, Sägen und Hämmer heran, dass mir ganz mulmig wird. Denn am 15. Dezember soll alles fertig sein, und einen Moment lang glaube ich nicht, dass wir es tatsächlich schaffen werden. Während die Arbeiter also hämmern und sägen, haben ein paar Kilometer weiter auch die Druckmaschinen tüchtig zu tun: Das Buch zum Zehnjährigen wird gedruckt! Mit all den Reisen, den vielen Arbeitsstunden, den gemeinsamen Ideen, die wir immer wieder gewälzt haben – wie freue ich mich darauf, unser Buch endlich frisch aus der Druckpresse in Händen zu halten! Und endlich die fertige Ausstellung im Haus sehen zu können.
Alles läuft wie geplant, und pünktlich zu ihrem Geburtstag erhält die Stiftung ihren Platz in der Casa – mit afrikanischen Textilien und großformatigen Fotos, leuchtenden Gängen und sogar einem Treibhaus, in dem man Tomaten pflanzen kann. Es ist wie ein Spiel, als wanderte man durch die Geschichte, angetrieben von einem Windstoß an Optimismus, einem kleinen Schubs in Richtung all dessen, was noch möglich sein wird.
Schließlich ist auch das Buch fertig und wird angeliefert... wenige Stunden, bevor die Gäste eintreffen. „Was für Gäste?“, wollen Sie wissen? Na, die Gäste der Geburtstagsfeier! Nur einige Wenige sind es dieses Mal. Wir wollten keine Riesenparty, nur ein Abendessen mit wenigen Gästen. Eine Gelegenheit, sich kostbare Zeit zu schenken, so kurz vor Weihnachten. Der Christbaum im Kaminzimmer ist geschmückt, die Geschenke sind eingepackt. Joe trägt ihr tibetanisches Kleid, ich trage mein indisches. Gläser klingen, die Weihnachtsdekoration glitzert, es wird gelächelt und gelacht. Michil erzählt, wie sehr es ihm am Herzen lag, Menschen in Not konkrete Hilfe zu gewähren. Und wie wichtig es ist, über sich selbst hinauszublicken, einen Traum zu haben, auch wenn er womöglich gänzlich unrealisierbar scheint, um dann auf ihn hinzuarbeiten. Joe folgte ihm auf seinem Weg, zunächst ein wenig ängstlich angesichts einer logistisch und sinnesmäßig so völlig fremden Welt, dann aber immer entschlossener und mutiger. Sie erzählt, wie schön Liebe ist, die genau dort entsteht, wo einer nie geglaubt hätte, dass sie entstehen könnte. Als sie aus Indien zurückkam, hat sie ein Stück davon mitgenommen und nie wieder losgelassen. Ein paar Jahre später kommen Merch, Gu und ich verändert aus Afrika zurück. Wir verstehen jetzt, wie unendlich viel Hilfe man ganz konkret in der Welt leisten kann. Wir wollen keine Zeit verlieren, und so wird die Stiftung immer größer und reißt immer mehr Menschen mit. In Indien, In Afrika, in Afghanistan – so viele Geschichten gibt es, für die wir ein Happy End schreiben wollen.
Die Stiftung ist wie in Sprung in eine Welt voller Geschichten. Wir entdecken eine nach der anderen. Ganze Welten enthüllen und entfalten sich vor unseren Augen, mit ihren leuchtenden Farben, ihren starken Geschichten. Es sind diese Welten, von denen wir uns während des ganzen Abendessens erzählen, bis die Geburtstagstorte angeschnitten wird. „Tanti auguri, tanti auguri, tanti auguri“ singen die Mitarbeiter, die sie ins Kaminzimmer tragen. Wir freuen uns und feiern, glücklich, dass wir alle zusammen hier sein können. Michil verteilt die Geschenke und dann heißt es ins Bett zu gehen, um weiter zu träumen. Träume, die wir miteinander teilen und dann bald gemeinsam verwirklichen können, um auch aus ihnen Geschichten des Lebens zu schreiben.

Elide
 
 
 
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