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Tags:    Costa Family Foudation o.n.l.u.s.     Ethik     Tibet     Uganda
 
Elide Dienstag, 5 Mai 2015

Unterwegs mit der Costa Family Foundation

Wenn mich einer fragen würde, „Wozu braucht man ein großes Gehirn?“, wäre ich versucht zu antworten: „Um singend unsere Straße durch die Wüste zu finden.“
(Bruce Chatwin, Traumpfade)
Unterwegs mit der Costa Family Foundation
 
 
 
„Wir pausieren nie! Von Tibet nach Togo, von Togo nach Uganda – unsere Stiftung ist ständig in Bewegung. Und das vor allem dank der Unterstützung durch unsere Spender.“
Ein bisschen ist es wie eine Bergtour. Man geht schweigend, einer hinter dem anderen. Hin und wieder fällt ein Wort. Es gibt eine kleine Pause. Ein Kommentar zur Landschaft. Blicke, die Trost spenden, Mut machen, voller Verwunderung sind. Und weiter geht es. Wie auf einer Wanderung, Schritt für Schritt, ganz langsam, sind wir in ferne Orte gelangt, die wir nie zu erreichen gehofft hatten. Doch wir sind tatsächlich angekommen in Nordindien. Gemeinsam mit den tibetanischen Kinder, die vor der Unterdrückung durch die chinesische Regierung fliehen mussten. Für sie haben wir ein Waisenhaus gebaut, das House 13, es befindet sich im Tibetan Children’s Village in Dharamsala (TCV). Und wir haben ein ganzes Stockwerk des Uni-Colleges des TCV in Bangalore errichtet. Schritt für Schritt wandernd, sind wir auch in Togo angekommen, zusammen mit den Kindern von Maristella und Suor Patrizia – für sie finanzieren wir das Schuldgeld und –material. Auch Uganda haben wir erreicht, ein Land, in dem die Lebenserwartung nur knapp über 40 Jahren liegt, gerade halb so viel wie bei uns. Hier haben wir in Zusammenarbeit mit der indigenen Gemeinde in Karamoja und Mukono unsere ersten beiden „grünen“ Projekte gestartet. Wir wandern um zu helfen, um Menschen zu begegnen, um zu teilen, zu konstruieren, zu nehmen, zu tauschen, zu lieben und zu lächeln. Um zu leben. Denn die „Wanderung“ der Costa Family Foundation und der Menschen, die für sie den Weg durch die Welt bereiten, hat viel mit Begegnungen zu tun. Mit Disponibilität. Mit dem Teilen. Wir leeren über den Dörfern, durch die wir kommen, nicht den Rucksack unseres Wissens, unserer Privilegien, unserer Kultur aus. Wir versuchen, „leicht“ zu reisen, so leicht, wie es Kinder tun. Auf sie haben wir ein besonderes Augenmerk. Denn vor allem sie sind die Zukunft. Und oft sind sie es auch, die uns beibringen, was wirklich von Nutzen ist. Und wenn wir in unser „Base Camp“ mit seinen vielen, zu vielen Privilegien zurückkehren, wissen wir viel genauer, was wir eigentlich suchen. Und was und wie wir danach fragen müssen. Und so kommt es, dass unsere große und bunte Familie, die sich wirklich sehr hineinhängt, das muss man schon sagen, sofort wieder aufbricht, sobald sie wieder ein paar Mittel zur Verfügung hat. Sie packt das Nötigste in den Rucksack, und weiter geht’s. Wir wandern auch, wenn wir uns scheinbar gar nicht bewegen. Wir wandern mit dem Telefon, den Mails, den Beziehungen, den Kontakten. Wir wandern mit den Projekten, die wir umsetzen möchten, mit den Problemen, die wir lösen müssen, mit den Hindernissen, die wir überwinden wollen. Jeden Tag gibt es einen neuen Fluss zu überqueren, einen Pass zu übersteigen, einen Felsen zu erklettern. Aber wir sind gut trainiert. Wir stärken uns mit Vertrauen, gutem Willen, Determination. Denn wir brauchen bloß an den Weg zu denken, der vor uns liegt, und schon bekommen wir Lust, die Wanderstiefel zu schnüren. Und wir sind denen dankbar, die uns beim Helfen helfen. Denn ohne die Unterstützung unserer Spender könnten wir nirgendwo hinwandern. Auch sie gehören zu unserer großen Familie. Die klein ist und gleichzeitig groß. Wie auch die Dinge, die wir bewirken, zugleich klein und groß sind. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Bis heute beträgt unser Beitrag zum Tibetan Children’s Village 232.000 Euro. Die Projekte in Togo haben wir mit 16.000 Euro unterstützt; die in Uganda mit 227.161 Euro. Doch jetzt geht’s weiter auf unserer Wanderung. Mit eurer Hilfe, versteht sich.

Elide Mussner Pizzinnini
Costa Family Foundation
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