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Themen:     Leading Bike (10)  
Tags:    Fahrradtouren     Radsport     Touren
 
MC
Maria Canins Samstag, 2 Februar 2013

Zu den Drei Zinnen

Dauer: 7 h
Schwierigkeit: mittel/ hoch
Fahrrad: Straßenrad
 
152,4 km
 
3.395 m
 
1.558 m
 
1.558 m
 
 
 
 
 
 
„Wenn du am Misurinasee stehst und den Blick zu den Drei Zinnen erhebst, tauchst du tief in die Natur ein. In eine außergewöhnliche Natur, die du in stiller Sammlung kontemplieren kannst.“
Start ist das Hotel La Perla in Corvara. Auf der Hauptstraße radeln wir nach La Villa (5 km), biegen dort rechts nach San Cassiano ab, das wir nach weiteren 4 km erreichen. Das Dorf trägt den Namen seines Schutzpatrons, war in früheren Zeiten jedoch auch als „Armentarora“ bekannt. Linkerhand des Dorfes stehen verstreut die Bauernhöfe von Rü; rechts erhebt sich der Piz Sorega. Die Gipfel von Conturines und La Varella rahmen dieses Seitental ein. Sobald wir den Weiler Sarè erreichen, wo man im Winter wunderbar langlaufen kann, steigt die Straße an und führt über 7 km bergauf (mit einer gleichmäßigen Steigung von ca. 9%) bis zum Valparola-Pass. Hier ist der Ausblick so herrlich, dass wir einfach kurz absteigen und die Natur bewundern müssen: In der Ferne grüßen die Ahrntaler Alpen mit ihren Gletschern und Schneefeldern; ebenfalls im Norden sehen wir das Gadertal, den Peitlerkofler und die Gardenaccia-Hochebene, im Westen den Col di Lana, den Sas de Stria und eine ehemalige Befestigungsanlage, die in ein Kriegsmuseum umgewandelt wurde. Im Osten steht der Lagazuoi. Nicht weit von der Hütte befindet sich auch ein besonderer kleiner See, wie auch die Gegend insgesamt durch zahlreiche Erinnerungen und Geschehnisse geprägt ist, die sich hier während des Ersten Weltkriegs abgespielt haben. Wir beginnen nur die Abfahrt in Richtung Cortina über den Falzarego-Pass; nur 15 km trennen uns von dem als „Perle der Dolomiten“ bekannten Ferienort. Während unserer Talfahrt können wir auf der Rechten die spektakuläre Schönheit der Cinque Torri bewundern, einem echten Kletterparadies; auf der Linken dagegen sehen wir den Col dai Bos und die Tofana di Rozes. In Pecol (wo die Sternenwarte steht) öffnet sich der Blick auf das Val di Cadore und das von Sorapis, Faloria und Monte Cristallo wunderbar eingerahmte Corvara. Ein Ort, dem man ein wenig Zeit widmen sollte: Es gibt eine Kirche, die Häuser der Regole-Familien, die Via del Corso mit ihren schicken Boutiquen und das Eislaufstadion, das an die olympischen Winterspiele von 1956 erinnert. Am Bahnhof biegen wir rechts ab und fahren zum Tre-Croci-Pass hinauf; 6 km lang radeln wir durch Wiesen, Weiden und Lärchenwälder. Ab der Passhöhe fahren wir wieder bergab, bis zur Abzweigung nach Auronzo-Misurina (ca. 3 km), wo wir links abbiegen und nach 3 km leichtem Anstieg die kleine Hochebene von Misurina erreichen, die am Fuße der Zinnen und des Monte Piana liegt. Hier stoßen wir auch auf einen hübschen kleinen See. Von hier aus geht es bergab bis nach Carbonin; die ersten 5 km sind recht schnell, während die übrigen 10 km bei leichtem Gefälle durch relativ ebenes Gelände führen. Wir erreichen Toblach, wo wir an der Abzweigung ins Pustertal einbiegen, das wir durch Niederdorf bis nach Welsberg hinunterfahren. In der Dorfmitte biegen wir links ab und nehmen die Provinzialstraße nach Olang, wo wir auf dem Radweg weiterfahren. In leichtem Auf und Ab führt er uns mitten durch Wald und Wiesen bis nach Reischach, ein Dorf am Fuße des Kronplatz. Weiter geht es nach St. Stefan und dann nach St. Lorenzen, wo wir noch vor dem Dorfrand und vor der Zugunterführung links abbiegen und die Gadertal-Panoramastraße bis nach Zwischenwasser einschlagen. Von Zwischenwasser aus sind es dann nur noch 23 km bis zu unserem Ziel, dem Hotel La Perla in Corvara. Diese Tour führt mitten durch das Herz der Dolomiten. Interessant ist der Kontrast zum Pustertal, wo die Landwirtschaft mit ihren Höfen, Weiden und Wäldern im absoluten Mittelpunkt steht. Besonders eignet sich die Tour auch als Vorbereitung für die Maratona dles Dolomites; sie bietet sich daher als Teil eines Vorbereitungs-Programms für die Woche vor dem Rennen an. Von Misurina aus kann man außerdem noch die Auronzo-Hütte in Angriff nehmen; die Hütte mit ihrem sehr anspruchsvollen Anstieg (4 km Länge bei einem durchschnittlichen Gefälle von 16%) hat als Etappenziel des Giro d’Italia Geschichte geschrieben.

Maria Canins
 
 
 
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