Wir verwenden Cookies für die beste Nutzererfahrung. Es werden Cookies von Dritten eingesetzt, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie der Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät zu. Informationen zu Cookies und ihrer Deaktivierung finden Sie hier.
 
Book now Request
it  .  de  .  en
 
 
 
 
Themen:     Haus & LaPerla (81)    Sport & Gesundheit (29)  
Tags:    Bruttonationalglück (BNG)     Freude
 
FR
Francesco Ricci Mittwoch, 6 Juli 2016

Warum einen Massage mehr ist als nur einen Massage

Die Kunst der Massage liegt im Dialog. Deshalb ist ein Treatment im Spa La Perla nie Routine, sondern eine wohltuende Erfahrung, die sich jedes Mal anders anfühlt.
Warum einen Massage mehr ist als nur einen Massage
 
 
 
"In solchen Gelegenheiten hilft mir mein ungezähmtes Althippie-Naturell: „Entspann’ dich, Frank, und nerv’ hier nicht mit deinen verdammten Ängsten.“
Anfangs gehorcht noch alles den Gesetzen der Alltäglichkeit: Ich ziehe den Bademantel an, fahre mit dem Lift nach unten (normalerweise nehme ich die Treppen, aber mein angeborenes Schamgefühl verbietet es mir, in weißes Frottee gehüllt durch das Entrée schlendern). Dann trennt nur noch eine schwere Holztür mit alter Eisenklinke die wirkliche Welt von der Welt der Träume. Kaum bin ich über die Schwelle getreten, befinde ich mich in einer gänzlich neuen Dimension, in der nur noch die Gesetze des Wohlbefindens gelten. Es gar nicht so leicht, diese Schwelle zu übertreten und sich zu sagen „jetzt lasse ich es mir gut gehen.“ Nicht, weil man hier einem auferlegten Diktat folgen müsste, sondern weil man sich darauf einlassen muss, dass eine bisher wildfremde Person sich einem nähert, einen umfängt und einen in eine Dimension gleiten lässt, in der alles zerfließt, schwebt, sich auflöst. Es ist eben nicht selbstverständlich, sich einfach mal so jemandem anzuvertrauen, der einen ins Reich des Vergessens führt. Weshalb ich mich etwas nervös frage, ob ich wohl in guten Händen sein werde. Tja, die Hände. Der Händedruck von Biancamaria, die mich mit einem strahlenden Lächeln begrüßt, ist schon einmal vielversprechend kräftig und beruhigend zugleich. Die Hände. Ich weiß, dass die Hände der Menschen, die in diesem Spa arbeiten, zuzuhören verstehen. Und zu antworten wissen. Die Kunst der Massage liegt im Dialog. Und in diesem Spa arbeiten lauter Künstler. Die Masseurinnen lauschen den Signalen, die der Körper des Gastes aussendet, und sie antworten auf diese Signale mit Hilfe verschiedener, von ihnen beherrschten Techniken. Deshalb ist eine Massage jedes Mal anders. Denn auch wir sind jedes Mal anders, jeder von uns und in jedem Moment.
Doch etwas wehrt sich in mir als weißem, männlichem Norditaliener. Denn was ich für Bücher gelesen, was ich für Musik gehört und für Reisen unternommen habe, all diese vermeintlichen Erfahrungen, aus denen sich das Ich zusammensetzt, spielen jetzt keine Rolle mehr. Genau das ist das Geheimnis einer Massage: Dass dieses gesegnete Ich zerbröseln und zerbrechen und jetzt bitte eine Zeitlang nicht mehr stören soll. In solchen Gelegenheiten hilft mir mein ungezähmtes Althippie-Naturell: „Entspann’ dich, Frank, und nerv’ hier nicht mit deinen verdammten Ängsten“. Und dann wieder: Hände. Lindita erscheint und führt mich in ein kleines, schlicht gehaltenes Zimmer: Ich verabschiede mich von den Dolomiten und betrete direkt und ohne Umwege Tibet. Ach was, nicht nur Tibet! Hier sind auch exotische Sandwüsten, hier sind die Tassili n’Ajjer und die Anden, hier sind Gewürze und Düfte aus fernen Ländern, all das steckt in diesem kleinen Raum, in dem gerade mal eine Liege und wenig andere Möbel stehen. Lindita lässt mich kurz alleine, damit ich mir den Bademantel ausziehen und mich bäuchlings auf die Liege legen kann. Zeit, sich von der üblichen Gedankenwelt zu verabschieden. Am besten wäre es, gar nicht mehr zu denken und stattdessen die Gedanken auf eine Reise zu schicken. Für mich ein nahezu unmöglicher Akt. Vielleicht liegt das Wohlbefinden ja genau im Fehlen von Gedanken. Ich verabschiede mich also von der Welt und atme tief durch. Linditas Hände fangen an, meine alten Knochen zu bearbeiten und arbeiten höflich daran, dass ich alle Gedanken fallen lasse, um Platz für Schwingungen zu schaffen. Daher verabschiede mich nun auch von meinen geliebten Gedanken, die sich nur ungern von dannen machen; übellaunig und eifersüchtig sind sie, dass sie aus ihrem Reich vertrieben werden, meinem Kopf, der immer voller nutzloser Sorgen und Befürchtungen steckt. Dann erklingen auf einmal Tablas, Sitare und monotone Gesänge. Einlullende Klänge im Takt der Hände, die mich zusammenrollen und wieder aufknoten, die Spannungen lösen und die Welt in ein schöneres Licht tauchen. Muskeln lösen sich, Sorgen verschwinden und die massierenden Hände lösen kleine Wellen aus, die mich weit weg tragen, an unbekannte Gestade, Atolle ohne Koordinaten, Archipele jenseits aller Land- und Seekarten. Und doch fühle ich mich nicht verloren, treibe nicht zwischen den Sturzwellen eines Unwetters. Ganz und gar furchtlos schaukle ich stattdessen auf einer Luftmatratze auf einem Meer, das friedlich, sanft und blau ist. Schwebe auf einem fliegenden Teppich über den Wolken, nachdem ich jedes überflüssige Gewicht abgeworfen habe.
Wohlfühlen heißt, sich leicht zu fühlen. Sinnlich und kosmisch. Keine Sekunde lassen dich die Hände allein. Mit freundlicher Meisterschaft, mit einer perfekten Mischung aus Geschick und Zartgefühl wecken sie in dir neue Energiequellen. Der Körper reagiert, indem er sich von jeder Reaktion befreit, und genau daraus schöpft er neue Impulse. Als bestünde seine Regeneration darin, sich endlich von den üblichen, immer gleichen Signalen zu befreien, mit denen die Synapsen ständig unsere Muskeln anfunken. Die Hände reizen die Nervenzentren, die sich endlich auch mal amüsieren und aufhören, immer nur Befehle zu erteilen. Im Körper regiert nunmehr eine schelmische Anarchie, eine Art Hosanna in der Höhe! Geistliches und Weltliches verbinden sich zu einer Stunde wohltuender, regenerierender Freude. Oh yes!
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass es sich bei der beschriebenen Massage um die Massage La Perla handelt, das Signature Treatment der Ciasa, welches zu einer ganzen Reihe von „Gebirgs-Massagen“ gehört, einem der Highlights im Spa La Perla. Dazu gehören Massagen mit Steinen, mit Zirbenholz, mit Kräutersäckchen, mit Honig. An dieser Stelle muss auch erwähnt werden, dass ein Teil des Preises dieser Massage an die Costa Family Foundation geht. Man gönnt mit dieser Massage also nicht nur sich selbst etwas Gutes, sondern auch anderen Menschen, die es weniger gut getroffen haben im Leben. Außer den „Gebirgsmassagen“ stehen für die Gäste der Ciasa La Perla natürlich zahlreiche weitere Treatments zur Auswahl. Biancamaria, die Spa Managerin des Hauses, erteilt gerne Auskunft. Dann heißt es nur noch: ausprobieren! Denn eine Massage ist nicht nur Massage. Sondern heilsame Freude.

Francesco
 
 
 
Perlen zum Nachdenken
 
 
 
nach oben
 
 
 
 
 
 
 
 
Teilen Sie Ihren Gedanken mit uns
 
comments powered by Disqus
 
nach oben
 
 
 
 
Geschichten zum lesen...
 
 
Valerio Mittwoch, 18 März 2015
Drei 21er-Chromosomen ... und Lebensfreude für zehn!
 
Astrid mit uns in der Ciasa.
Weiterlesen
 
 
 
Stefan Donnerstag, 21 Juli 2016
Tera y vënt in einem Flacon
 
Auch unsere Pflegelinie stammt aus der Region.
Weiterlesen
 
 
FR
 
Francesco Ricci Mittwoch, 4 Februar 2015
Familie Costa
 
Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag
Weiterlesen
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 Anmelden 
Str. Col Alt 105 - I-39033 Corvara (BZ) Alta Badia - Italien      T. +39 0471 83 10 00      
Privacy     Credits     Cookies     Click to pay     MwSt-Nr. 01231580216     Zeppelin Group - Internet Marketing