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Themen:     Natur & Umwelt (33)  
Tags:    Landschaft     Routen     Sommer
 
Marco Montag, 22 Juli 2013

Val Fiorentina

Val Fiorentina
 
 
 
‚Durch dichte Wälder fahren wir auf das mächtige Massiv der Civetta zu, die uns wie mit einer Umarmung den Weg zu weisen scheint.‘
Wir neugierigen „Pfadfinder“ suchen gerne die Abwechslung bei unseren Zielen und sehen uns deshalb immer auf der Suche nach neuen Erlebnissen um. Als „Pfadfinder“ des La Perla sind wir extrem privilegiert; wir arbeiten an einem wunderschönen Ort. Dennoch können wir nicht leugnen, dass es um uns herum noch weitere sehr schöne Orte gibt. Einer davon ist ganz ohne Zweifel das Val Fiorentina. Es liegt rund 30 Kilometer südöstlich von Corvara und erlaubt uns hin und wieder einen Wechsel an Landschaft, Erlebnis und auch an kulinarischem Genuss. Mit unseren perfekt ausgerüsteten Mit-Abenteurern nehmen wir also im Dolomiti Express Platz und steuern das Val Fiorentina an. Die Fahrt geht durch das schöne, enge Tal von Fodom, auf der historischen Dolomiten-Staatsstraße 48, bis zur Weggabelung zwischen Falzarego-Pass, Colle Santa Lucia und Caprile. Die Fahrt mit dem Auto ist höchst eindrucksvoll. Es sind keine leichten, eingängigen Täler. Keine Täler zum Wohnen oder Arbeiten, auch keine Täler, die erobert werden wollten; wir befinden uns im Schatten des traurig berühmten Col di Lana, diesem im 1. Weltkrieg so besonders heftig umkämpften Gipfel. Weiter geht es durch dichte Wälder (Staatsstraße 203 und Provinzialstraße 251) auf das mächtige Massiv der Civetta zu, die uns wie mit einer Umarmung den Weg zu weisen scheint. Kurz bevor wir ihre bemerkenswerten Wände berühren, biegen wir nach links ab und erreichen schließlich das erste Dorf dieses schönen Tals: Colle Santa Lucia.
Ein Dorf, das einen Halt verdient. Idyllisch auf der Kuppe liegen Dorf und Friedhof und laden zum Fotografieren ein. In Colle gibt es jedoch noch andere interessante Entdeckungen zu machen – Entdeckungen, die vor allem mit dem das Dorf überragenden Berg zu tun haben, dem Monte Pore. Über Jahrhunderte hinweg hat dieser Berg die Geschichte seines Umlandes geprägt. Seine an Eisenadern reichen Hänge, die als Minen von Fursil bekannt wurden, waren Objekt der Begierde und entsprechend auch von Streitereien. Heute sind diese Hänge gut ausgeschildert und mit Info-Tafeln versehen, so dass wir uns hier ganz in die Natur und die Geschichte vertiefen können. Besonders trainierte Wanderer begeben sich hier auf die alte „STRADA de la VENA“, die bis zur Burg von Andaz führt und darüberhinaus. Wer es leichter liebt, macht eine Entdeckungstour durch die unbekannten Dörfer und Bauernhöfe wie etwa „Canazei“, und die ganz Müden begnügen sich mit einem Besuch der Bar Bianco von Santa Fosca – eine unserer bevorzugten Eisdielen!

Marco
 
 
 
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