Der starke V6-Motor brüllt wie ein vorzeitlicher Schrottlöwe, bevor wieder Ruhe und Frieden auf den Bergen einkehren. Ein junger Mann mit modisch zerrissenen Jeans und einem mit übergroßen Buchstaben bedruckten Poloshirt steigt aus seinem SUV. Aus dem Kofferraum holt er einen Karton Champagner und übergibt ihn einem Burschen, der ihn ins Haus trägt. Ich sitze auf der Terrasse einer Schutzhütte auf 2000 Metern. Die Erhabenheit des Langkofels lässt mich mit offenen Augen träumen. Ich bestelle die Spezialität des Hauses, Bauern-Omelette mit Südtiroler Speck.
Mit gutem Speck - nicht diesem Fake-Speck, der aus den Niederlanden nur noch zum Räuchern zu uns in die Berge gekarrt wird. Der Kreislauf zwischen qualitativ hochwertiger Landwirtschaft und nachhaltigem Tourismus hat in den Dolomitentälern ziemlich gut Fuß gefasst. Eine junge Frau in typisch ladinischer Tracht und osteuropäischem Akzent serviert mit Anmut und Freundlichkeit. Der ambitionierte junge Mann, Eigentümer von SUV und Schutzhütte, trägt nun eine fein bestickte Lederhose, ein Tirolerhemd und eine Schürze mit der Aufschrift “lustig und ledig”. Mit geübtem Blick kontrolliert er die Tische und begrüßt seine Gäste mit einem Standardlächeln. Es fehlt nicht mehr viel bis Mittag, doch die Tische sind nicht alle besetzt. Der Blick des Wirts ist ernst, heute wird es keine doppelte Schicht geben.
Andererseits ist es noch nicht Winter und somit auch noch nicht Hochsaison. Das goldene Wintergeschäft in den Dolomiten ist eine Erfolgsgeschichte, die seit einem halben Jahrhundert andauert und keine Pausen kennt. Doch man findet in den Dolomiten auch noch unberührte Orte, abseits von Lärm und hektischem Bauen, frei von allen Verdachtsmomenten, von allem Unverständlichem, und diese Orte wird es auch weiterhin geben. Zwar hatte die wirtschaftliche Entwicklung bei uns etwas Unheimliches, doch ohne den Tourismus hätten die Bauern ihre Felder nicht mehr länger bewirtschaftet, die Jungen wären in die Städte abgewandert und die ladinische Sprache hätte nicht überleben können. Heute gibt es die ladinischen Kulturgemeinschaften; sie kümmern sich um Neologismen, Wörterbücher, Publikationen und somit auch um die ladinische Identität. Eine Identität, die vom inzwischen Touristen verlangt und erwartet und von den Ansässigen akzeptiert und verinnerlicht wird.
Wir sind die Protagonisten eines wirtschaftlichen Phänomens und haben das auch der von uns bewirkten starken Entwicklung zu verdanken. Alles begann Ende des 19. Jahrhunderts mit den englischen Bergsteigern im Talkessel von Ampezzo. Es folgten die Olympischen Spiele im Jahre 1956. Die kontinuierliche Entwicklung brachte 50.000 neue Betten im Fassatal, 20.000 im Grödnertal und 17.000 im Gadertal. Die Macht der territorialen Eingliederung hat in unseren Tälern den Grundstein für einen erstaunlichen unternehmerischen Erfolg gelegt. Dank der Integration und dem Aufbau solider Beziehungen zwischen Bauern und Handwerkern einerseits sowie Hoteliers und Gastwirten andererseits war eine Investition auf Produkt- und Prozessebene zur Steigerung der Servicequalität möglich. Das erreichte Resultat sind einzigartige Erfahrung und hervorragende Qualität. Beispiele dafür sind Superski Dolomiti - ein Zusammenschluss von 12 Skigebieten und 1200 km bestens präparierter Pisten - die hohe Bettenkapazität und eine Küche auf höchstem Niveau.
Der Wirt bringt mir einen Schnaps und setzt sich mit an den Tisch. Klar, dass wir erstmal über Rentabilität sprechen, über den Verlauf der Saison. Nach dem dritten Grappa kommt jedoch die andere Seite des Mannes zum Vorschein; wir denken ohne allzu großen nostalgischen Pathos über die schöne Welt von damals nach, die es heute nicht mehr gibt. Wir sind beide davon überzeugt, dass der Arbeitseinsatz von den guten Absichten und dem Wert des Resultats losgelöst werden müsste. Wir sind davon überzeugt, dass eine touristische Monokultur Land und Leute zerstört. Wir müssen eine bessere Welt fordern, müssen uns viel bewusster “Wir Glücklichen” nennen – ja, gerade wir, die wir zur kleinen Gruppe der Superglücklichen auf diesem Planeten gehören. Wir sind nicht modern genug, um dem Humanismus, der in der spirituellen Leere der Postmodernen so dringend nötig wäre, Platz zu verschaffen.
Ich wandere über gepflegte Wiesen zurück und grüße einen Bauern: ein wichtiger Zeuge unserer Bergkultur. Nicht mehr die Ochsen und auch nicht Sense und Rechen sind seine Werkzeuge. Moderne Traktoren, die zu großen Teilen von der Provinz subventioniert werden, helfen ihm im unwegsamen Gelände bei der stets beschwerlichen und anstrengenden Arbeit. Ich bleibe stehen; er erzählt mir von der harten Waldarbeit und von seiner Zufriedenheit über ein neues Projekt, das 2012 starten wird. Die neu gegründete Genossenschaft “WertHolz” wird seinen Wald mieten, ihn bewirtschaften und das Holz verkaufen. In Südtirol gibt es fast 300.000 Hektar Wald, wobei die Hälfte davon nicht bewirtschaftet wird und sich selbst überlassen bleibt.
Wir müssen die Autos von den Dolomitenpässen verbannen. Mit Elektro-Shuttles oder Aufstiegsanlagen ist das durchaus machbar. Sorry, wenn ich mit meinen Ansichten bös aus der Reihe falle, aber letztere sind meiner Meinung nach auch nachts, wenn sie beleuchtet sind, pompöse Stahl- und Glaskomplexe. Was ihre Hässlichkeit betrifft, können sie es leicht mit den Hotels im pseudo-Tiroler Stil aufnehmen, die als Taj Mahal in Miniatur und mit barocken Kuppeln daherkommen. Hotels, die internationale Küche auf Tischen aus afrikanischem Mahagoniholz servieren. “Den Gästen gefällt das,” sagen sie. Ich sage: Jeder hat den Gast, den er verdient.
Wir sind Teil einer Kraftprobe, die längst in vollem Gang ist, und gewinnen oder verlieren dabei für ein Nachher, das es auf jeden Fall geben wird. Dieser Kampf wird lange dauern. Werden die letztlich die Zubetonierer gewinnen, die uns eine florierende Wirtschaft bringen? Werden die Exzesse durch eine ethisch-ketzerische Bewegung eingedämmt, die sich für den alleinigen Messias hält? Oder werden die als Sieger hervorgehen, die an eine Konsolidierung des bisher Erreichten glauben und sich der eigenen Grenzen bewusst sind?
Das Sellamassiv: Mit all seiner wunderbaren Schönheit gebietet es mir als nachsichtigem und unziemlichem Bewohner der Dolomiten nicht nur, mich dafür zu bedanken, dass ich an diesem herrlichen Ort leben darf. Es gebietet mir auch, mich nicht zufriedenzugeben mit dem, was ist, sondern darüber hinauszugehen, zu denken, zu forschen, zu planen.
Im Film "Der Club der toten Dichter" gibt es die Szene, in der einer der Schuljungen nach dem Selbstmord eines Freundes aus dem Haus kommt und einen Satz sagt, der absolut nachvollziehbar ist und der auch mir mit Macht über die Lippen drängt, ohne dass ich etwas dagegen tun könnte: "Und doch ist alles so schön..."
Marco
Marco Pellegrini ist seit 1998 bei im Haus und seit 2009 Chef der Bar. Er arbeitet extrem sorgfältig und mixt hervorragende Cocktails. Seit kurzem ist er mit Francesca verheiratet; die beiden leben in Caorle. Präzise ist Marco auch mit seinen Mitarbeitern; zudem hat er sich als prima Organisator einen Namen gemacht. Und wenn er diskutiert... behält er nur ungern unrecht!
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Mathias
Mathias Costa ist der zweitgeborene Sohn. Selten sieht man ihn ohne ein Lächeln auf den Lippen - tatsächlich hat er immer gute Laune. Er führt das Murin, doch seine ganz große Liebe gilt dem Ski- und dem Radfahren. Zusammen mit Petra, seiner aus Vilpian stammenden Frau, hat er zwei wunderbare Töchter: Anna und Lena.
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Joe
Joe, die in Verona groß geworden ist, gehört seit 2007 zum Haus. Schon als Kind träumte sie davon, wie Heidi zwischen Bergen und Ziegen zu leben, und in der Tat wird sie heute oft für eine echte Ladinerin gehalten. Joe ist immer gut gelaunt und liebt es, aus vollem Hals zu lachen. Höchstpersönlich kümmert sie sich um Pressearbeit und Kommunikation. Sie ist Michils Lebensgefährtin.
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Artur
Artur Pescol kommt aus Pedraces, lebt aber mit Frau und zwei Töchtern in Enneberg-Pfarre. Er ist seit 1996 unser Hausmeister und für alles verantwortlich, was die Gebäude betrifft. Was Artur reparieren kann? Alles, wirklich alles. Aber das ist nur der Teilaspekt eines Mannes, der sich auch sonst bestens auskennt – sei es in alternativer Medizin, in Politik oder im "Wetter von morgen".
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Michil
Michil ist der älteste Sohn der Familie Costa. Wegen seiner Leidenschaft für Musik wollte er eigentlich selbst Musiker werden, doch heute ist er Hotelier aus Leidenschaft. Michil ist der Rebell der Familie, ein überzeugter Umweltschützer und Liebhaber der Natur. Er ist der Spiritus Rector des Hauses.
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Luca Monica
Luca Monica ist der bekannteste “Food Hunter” Italiens und Gesellschafter von “Peck”, jener bekannten Marke, welche für Mailänder und Feinschmecker seit jeher ein Synonym für gastronomische Qualität und Zuverlässigkeit ist. Er ist außerdem schon seit Langem ein Freund der Ladiner, denn Luca liebt Alta Badia so sehr wie seltene und kostbare Speisen.
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Günther Reifer
Dr. Günther Reifer ist Consultant des EBC-Projekts, das auch das Hotel La Perla adoptiert hat. Er ist Gründer des Terra Institutes und Koordinator der Bewegung für die Gemeinwohl-Ökonomie in Italien.
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Maria Canins
Maria Canins wurde am 4. Juni (das Jahr ist streng geheim!) in Badìa geboren. Sie begann ihre sportliche Karriere in der Leichtathletik und Berglauf, und wechselte dann in den Skilanglauf und zum Mountainbike. Insgesamt kann sie 220 Siege für sich verzeichnen, unter anderem einen Weltmeistertitel im Zeitrennen, zwei Siege bei der Tour de France und ein Erfolg beim Giro d’Italia. Im Skilanglauf gewann sie ganze zehn Mal bei der Marcialonga und errang einen Sieg beim Vasaloppet. All diese Erfolge machten aus ihr eine Sportheldin, nicht nur innerhalb der Grenzen ihres Heimatlandes.
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mErCh
Merch Pescollderungg ist seit 2000 im Haus; der Gadertaler stammt aus San Cassiano. Angefangen hat er im La Perla als Sommelier; heute ist er die rechte Hand von Michil Costa. Er ist unser Marketing-Mann, der Stratege hinter dem Produkt La Perla. Unglaublich, aber wahr: Obwohl Merch ein mathematisch denkender Analytiker ist, glänzt er gleichzeitig mit großer Kreativität.
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Marco
Marco Sacchelli ist seit 2005 bei uns im Haus und zusammen mit seiner Frau Linda unersetzlicher Guide für unsere Sommer-Wanderungen. Seine Zeit teilt er zwischen Corvara und Teneriffa auf, wo Linda zuhause ist. Stets ist er auf der Suche nach neuen Entdeckungen in unserer Heimat - und teilt sein Wissen über unser Gebiet gern mit neuen und alten Freunden.
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Arturo
Arturo Spicocchi ist seit 1994 im Haus - und seit 2002 Chef der Stüa de Michil. Seine heimlich Liebe gilt der Zubereitung von Oliven nach Ascoli-Art. Er kocht mit enormer Leidenschaft und verbringt den ganzen Tag am Herd, weshalb Michil häufig mit ihm schimpft. Immerhin: Seit einiger Zeit hat er die Liebe zum Radfahren entdeckt.
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Valentina
Valentina Motta ist seit 2005 bei uns im Haus. Sie stammt aus Vigevano, in der Nähe von Mailand, und ist mit Marco verheiratet, dem Chef de Partie für Pasta im Restaurant La Perla. Die Gäste lieben sie, weil ihr "Bun dé" in der Früh, wenn sie die Gäste zum Frühstückstisch begleitet, der herzliche Auftakt zu einem wunderbaren Tag ist.
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Irene Pollini Giolai
In Asolo, Treviso geboren. Irene lebt in Mailand und hat einen Abschluss in Public Relations und Werbung. Außerdem hat sie ein Jahr lang an einem Urbanwear Kurs (Modedesign) an der IED in Milan teilgenommen. Später hat sie für sechs Monate im Goethe-Institut in Berlin studiert. Seit sie 4 Jahre alt ist, schreibt sie zwanghaft. "Ich liebe es zu wandern, und mit Musik in meinen Ohren die Welt zu bewundern. Ich mag große Städte und kleine Ortschaften. Große Städte sind da um zu inspirieren, Ruhe und Stille helfen zum überarbeiten."
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Lisa
Lisa Campagnolo, unsere Rezeptions-Chefin, ist seit 2009 im Haus. Ihre großen Stärken sind Sorgfältigkeit und Präzision - auf Lisa kann man sich hundertprozentig verlassen. Ihre Heimat ist Bassano del Grappa, doch ihre Leidenschaft gilt der südamerikanischen Musik. Man könnte sie einen Klassenprimus nennen, doch wir sehen in ihr lieber unsere Lehrerin.
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Daniel
Daniel Verdorfer, der gute Kellergeist, seit Januar 2012 im Hotel La Perla im Einsatz. Er betreut das Resort Wein, den Keller “Mahatma Wine”. Ansässig ist er im Südtiroler Unterland, in Tramin an der Weinstraße, eben. Begeistern kann man ihn für Livekonzerte, Fernreisen, gutes Essen und natürlich jede Art von Rebensaft.
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Manuel
Manuel Dellago stammt, nun ja, aus Gröden. Aber was soll’s, nobody is perfect! Seit 2004 ist er der Maître d'hôtel im Restaurant "La Stüa de Michil". Manuel ist ein echter Spaßvogel und fast immer gut aufgelegt. Für Zauberkunststücke hat er eine echte Leidenschaft. Außerdem kümmert er sich um die technologisch-informatischen Aspekte des Hauses. Leiter des Projekts Gemeinwohl-Ökonomie.
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Diego Delmonego
Diego Delmonego arbeitet im Bereich des sozialen Wohnbaus, ist Landschaftsfotograf, verfolgt seit Jahrzehnten Südtirols landschaftliche Entwicklung und referiert laufend zu Themen, die eine nachhaltige Nutzung desTerritoriums zum Inhalt haben. Schwerpunkte: Zersiedelung der Landschaft, Versiegelung der Böden, Dachbegrünungen, Lichtverschmutzung der Umwelt, pflegegerechtes und blindengerechets Bauen. Er hat an der Ausarbeitung der Richtlinen zum Abbau der Lichtverschmutzung im Land Südtirol mitgewirkt.
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Haig Barclay
Liebt alles, was gut ist in Südtirol. Behauptet von sich, der Brite mit den meisten gefahrenen Pistenkilometern in den Dolomiten zu sein - die erste Abfahrt fand im Jahr 1982 statt, abgebremst hat er seither nie! Ist als International Marketing Director von Brain International ständig auf Reisen, fühlt sich jedoch nur im La Perla wirklich zu Hause.
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Ernesto
Ernesto Costa ist der Boss. Seine Zeit verbringt er am liebsten damit, sein eigenes Flugzeug zu steuern, seine Motorräder zu polieren oder alte Kuckucksuhren zu reparieren. Doch seine Ratschläge sind überaus wertvoll. Zudem besitzt er die außergewöhnliche Fähigkeit, die Dinge in ihrer Gesamtheit zu sehen.
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Franco
Franco D’Orio kommt aus Ischia und ist seit 1990 bei uns. Er ist Kellner für die Hausgäste, und obwohl er bis heute kein einziges Wort Deutsch oder Englisch spricht, kennen ihn alle Gäste und fragen immerzu nach ihm. Franco ist stets zu Scherzen aufgelegt und ein ganz großer Fußball-Fan. Speziell, wenn es um die Mannschaft von Neapel geht.
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Concetta Bonaldi
Concetta ist Ladinerin und wurde am 26. Februar 1978 in Bruneck im Sternzeichen der Fische geboren. Sie darf sich zweier wohlverdienter Hochschulabschlüsse rühmen: Sprach- und Literaturwissenschaft (mit Schwerpunkt Geschichte - Kultur) und Rechtswissenschaft (mit Schwerpunkt Strafrecht). Als Juristin und Journalistin arbeitet sie seit Jahren für die Tageszeitung “Dolomiten”, die ihr sehr am Herzen liegt. Humor, Kreativität und Neugierde fehlen bei ihr nie. Ihr Wunschtraum: einen Roman veröffentlichen.
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Riccardo Bertoncelli
Riccardo Bertoncelli, Schriftsteller und höchst bekannter Musikkritiker, wurde 1952 in Novara geboren. Rock begeistert ihn ab dem Alter von 15; im Jahr 1969 bringt er Freak heraus, ein im Siebdruck hergestelltes Fanzine zur Underground-Musik. 1973 veröffentlicht er Pop Story, bis heute Kult und das erste Buch in Italien, das der Jugend historisch und kulturell die Grenzen von Pop- und Rockmusik aufzeigte.
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Anni
Anni Costa ist die "Große Mutter" der großen Familie Costa. Ursprünglich stammt sie aus Vilpian; zusammen mit Ernesto Costa hat sie die fantastische Geschichte des La Perla begründet. Heute sagt sie zwar, sie habe das Szepter den Söhnen übergeben, doch man sieht und hört sie noch überall. Und ihr entgeht... gar nichts.
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Nicoletta
Nicoletta Del Prete wirkt in unserem Wellness-Bereich, stammt aus dem sonnigen und heiteren Ischia und ist seit 2008 im Haus. Ihre Spezialität sind Sportmassagen. Unsere Gäste lieben sie, und sie kennt ihre Geheimnisse. Geheimnisse, die sie Ihnen allerdings nicht erzählen wird...
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Stefan
Stefan Mayr, unser Deus Ex Machina, ist seit 1988 bei uns. Er kümmert sich um tausend verschiedene Dinge, aber seine große Spezialität sind Tisch- und Blumendekorationen: Er ist die kreative Hand im Haus. Gleichzeitig ist er "Adoptivsohn" der Familie Costa und engster Mitarbeiter von Frau Costa.
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Ulrich Wallnöfer
Ulrich Wallnöfer ist Mitbegründer und Initiator von Pur Südtirol, einer Plattform für die Vermarkung und Entwicklung von regionalen, nachhaltigen Lebensmitteln und Produkten. Außerdem ist er Geschäftsführer und Gesellschafter der Meraner Weinhaus GmbH.
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Alexander
Alexander Egger ist seit 1994 im Haus - und seit 2002 Chef des Restaurants "La Perla". Ursprünglich stammt er aus Taisten im Pustertal, verbringt aber die Monate, in denen das Hotel geschlossen ist, auf Sardinien, wo seine Lebensgefährtin und die Tochter Eleonora leben. Sollten Sie ihn in einem ruhigen Moment erwischen: Dieser Mann ist eine Quelle von Weisheit und Vernunft.
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Claudia Orlandi
Claudia wurde 1975 in Mailand geboren und lebt fürs Schreiben. Nach einem Hochschulabschluss in Philosophie und zwei Mastertiteln – einem in Schreibtechniken der Erzählliteratur, und einem in Kommunikationswissenschaften und Journalismus mit Schwerpunkt Önogastronomie – hat Claudia mit dem Schreiben ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Sie arbeitet auch mit Identità Golose bei der Organisation von Events und der Erarbeitung von Menükarten und Artikeln zusammen. Ambitionen? Kontinuierliches Schaffen.
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Franco Brevini
Franco Brevini (geb. in Mailand am 10. Juli 1951) ist ein italienischer Literaturhistoriker, Literaturkritiker, Schriftsteller und Journalist.Er ist außerordentlicher Professor für moderne und zeitgenössische italienische Literatur und arbeitet seit über zwanzig Jahren für den Corriere della Sera.
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Elide
Elide Pizzinini ist sei 2006 bei uns. Sie ist die Tochter ladinischer Künstler, Enkelin berühmter Großeltern und Nichte ausgesprochen kreativer Onkel und Tanten. Heute lebt sie gemeinsam mit ihrem Mann Axl und dem kleinen Sohn Ezra (einem großen Plumcake-Vernichter) in San Cassiano. Von Freunden und Kollegen wird sie "Ciüf" gerufen, Blume auf ladinisch. Elide hat eine wunderschöne Stimme und bezaubert mit ihren Erzählungen. Sie ist nicht nur Michils Assistentin, sondern auch für die Costa Family Foundation verantwortlich.
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Renate Kostner Pizzinini
Renate Kostner Pizzinini, Hotellierin in Alta Badia, Eigentümerin des Hotel Cappella in Kolfuschg, große Reise- und Kunstliebhaberin und für viele Initiativen offen. www.hotelcappella.com
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