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Themen:     Leading Bike (14)  
Tags:    Mountainbike Tours     Radsport     Touren
 
MC
Maria Canins Samstag, 2 Februar 2013

Tour über die Hochebene von Armentara

Dauer: ca. 5 h
Schwierigkeit: mittel
Fahrrad: Mountainbike
Verpflegung: Wir empfehlen die Einkehr im Range de Andrè oder in der Bauernwirtschaft von Cians
 
46,5 km
 
1.139 m
 
1.558 m
 
1.558 m
 
 
 
 
 
 
"Die blühenden Wiesen von Armentara sind von rarer Schönheit. Eindrucksvoll, wie der Cima Nove, der dem Kopf eines Riesens ähnelt, das bäuerliche Leben im Tal von La Val dominiert. Es ist, als würde die Natur den Menschen bestimmen. Auch das Kirchlein von Sankt Barbara, der alte, freskierte Pfarrhof und der Glockenturm der alten Kirche, der wie ein Wachturm aufragt, sind Orte innerer Sammlung."
Start ist im Hotel La Perla in Corvara. Wir radeln stets am Fluss entlang, bis am Badia Pub von Pedraces der Anstieg zum Dörfchen San Leonardo beginnt. Rechterhand passieren wir die schöne Barockkirche von Sankt Leonhardt und folgen dem Wegweiser „Valgiarëi”. Auf asphaltierter Straße radeln wir nun an den Bauernhöfen von Ruac und Fossè vorbei, bis wir zu den Häusern von Valgiarëi kommen. Dort biegen wir links ab, passieren auf einem schmalen, etwa 500 m langen Weg ein Kirchlein und gelangen dann auf einen Forstweg, auf dem wir bis zum Ortsteil Furnacia weiterfahren. Dort wird rechts abgebogen. Über 3 km geht es nun bergauf bis zur kleinen Hochebene von Armentara. Rechterhand folgen wir einem Wegweiser mit der Aufschrift „Range de Andrè“; nach 400 m haben wir die Hütte erreicht. Noch einmal 400 m weiter machen wir Halt, um die herrliche Aussicht zu genießen: Der Blick geht vom Piz La Ila über die Marmolada bis hin zum Sellamassiv; rechts sehen wir Sassongher, Gardenaccia und den Peitlerkofer (im Naturpark Puez-Geisler), während auf der linken Seite die Kreuzkofelgruppe mit der Zehnerspitze das Bild dominiert. Wer diese Tour im Juli unternimmt, dem bietet sich ein unvergesslicher Anblick: Zahllose Blumen in allen Farben verwandeln die Wiesen in weite, bunte Naturteppiche. Einer ladinischen Sage zufolge wachsen diese Blumen aus der Asche der Fanes-Königin: Nachdem sie gestorben war, wurde die Königin verbrannt. Ihre Untertanen machten sich sodann auf die Suche nach einem Platz, wo sie ihre Asche verstreuen konnten, verließen das Val Medesc – und fanden in den Wiesen von Armentara die perfekte ewige Ruhestätte für ihre Königin. Widerstrebend kehren wir zur Hütte zurück und fahren nach einer Rast weiter nach rechts, dem Wegweiser zum Kreuzkofel folgend. Nach 1 km begegnen wir einem Cai-Wegweiser nach „La Val“; der Weg schlängelt sich durch Wiesen weiter und führt über eine schöne Abfahrt mitten durch den Wald nach Spëscia. Von hinten wacht das aufragenden Massiv des Cima Nove über unseren Weg, den wir in Richtung Norden weiter bis nach Tolpei radeln. An einem Kapitell vorbei fahren wir geradeaus weiter, kommen am Kirchlein von Santa Barbara vorbei, das an herrlicher Stelle liegt. Weiter geht es nach Cians, wo wir uns in einem netten Bauernhof schlichte, traditionsreiche Kost servieren lassen können – zubereitet werden hier ladinische Spezialitäten wie Tutres und Cajincì. In Cians biegen wir links ab und fahren ins Dorf La Val. 500 m hinter La Va geht es wieder nach links, in Richtung Lunz, und dann nach rechts, wo wir der alten Straße bis nach Pederoa folgen. Dort biegen wir erneut nach rechts und gleich nach der Brücke wieder nach links ab (aufpassen!). 3 km lang radeln wir nun mit dem Fluss zu unserer Linken, bis wir eine asphaltierte Straße erreichen. Bergauf geht es nun bis zu den Höfen von Curcela, weiter nach Costa und schließlich nach Pedraces. Am Ortseingang biegen wir rechts ab und folgen dem Wegweiser nach „La Ila“: die Straße führt bergauf und vorbei an Ciaminades und dem See von Sompunt bis nach La Villa, wo schon das hübsche Kirchlein und die Anfang des 17. Jh. von der Adelsfamilie Colz errichtete Burg „Gran Ciasa“ auf uns warten. Von La Villa fahren wir zum Fußballplatz ab, wo wir rechts abbiegen und am Fluss entlang bis nach Corvara ins Hotel La Perla zurückradeln. Auf dieser Tour „erfahren“ wir viel Frieden und Heiterkeit. Die Strecke schlängelt sich zwischen ladinischen Bauernhöfen hindurch, und überall treffen wir noch auf Spuren des alten bäuerlichen Lebens.
Tour über die Hochebene von Armentara
 
 
Tour über die Hochebene von Armentara
 
 
 
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