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Tags:    Gedanken     Winter
 
Lisa Freitag, 3 November 2017

Lob des Winters

Verschneite Pistenkilometer und eine Casa, die in jedem Winkel Wärme ausstrahlt: Nirgends fühlt man sich so lebendig wie im Bergwinter
Lob des Winters
 
 
 
Wenn die Tage kurz sind, leben wir sie umso intensiver. In der Früh werden die Ski angeschnallt - auch wenn Frau Holle noch nicht aktiv gewesen sein sollte, die Pisten sind trotzdem garantiert beschneit. Und nachmittags wärmt man sich in der Gemütlichkeit einer Casa, die weiß, was wahre Gastlichkeit bedeutet. 
Am nächtlichen Winterhimmel, an dem die Sterne wie Kerzenschimmer im Zittern der eisigen Luft vibrieren, erstrahlt die Unendlichkeit. Trotz der Klimaumstürze, die wir gerade erleben, besitzt jede Jahreszeit immer noch ihre ureigene Tugend. Die des Winters in den Bergen ist es, uns lebendiger fühlen zu lassen als sonst im Jahr. Sei es wegen der Kälte, sei es wegen des Schnees, der vom Himmel fällt, oder wegen der Natur, die sich zusammenzieht, um sich zu verteidigen. Der Winter ist etwas Besonderes. Die kurzen Tage bringen uns dazu, alles mit besonderer Energie anzugehen. In der Früh werden die Ski angeschnallt, denn auch wenn Frau Holle noch nicht aktiv gewesen ist, so sind trotzdem beschneite Pisten garantiert. Und am Nachmittag wärmt man sich in der Gemütlichkeit einer Casa, die weiß, was wahre Gastlichkeit bedeutet. In den Stuben und im Kamin brennt das Feuer, aber das ist nicht alles: Es ist vor allem die Wärme der Menschen, die hier leben und arbeiten, die sich auf die Gäste überträgt. Alles ist schon bereit für den Gast. In der Küche, in den Zimmern, in den Stuben. Für uns ein Ritual, das sich jedes Jahr mit neuer Energie wiederholt. Unser Küchenchef Nicola arbeitet bereits an seinen Köstlichkeiten, und die Stüa de Michil, die Stube, das Bistrot – alle sind schon darauf vorbereitet. Mathias hat schon die „weißen Nächte“ im L’Murin programmiert, jeden zweiten Montag finden sie statt. Ernesto überlegt bereits, wie er den „Aperitif in der Familie“ ausrichten soll, der – wie es die Tradition will – immer am Heiligabend serviert wird. Rossano hat sich mit Skiwachs eingedeckt und wird den Gästen mit Rat und Tat für alles, was das Skifahren betrifft, zur Seite stehen. Es wird die Mittwochs mit Live-Musik im Ladinia geben, und natürlich die mehr als 100 miteinander verbundenen Pistenkilometer – ich höre schon das Knirschen der Skier auf dem Eis, ein Geräusch, das ich besonders liebe. Ein „swoosh“, das die Seele kitzelt! Ich mag aber auch die hohen Bäume, die sich fast umarmen, so als wollten sie sich vor der Kälte schützen. Ich mag die Atemwölkchen, die die Skifahrer ausstoßen. Es ist, als ob die Welt da draußen in Watte gehüllt ist, und wenn die Temperaturen unter null Grad fallen, dann spüre ich, dass der wahre, der authentische, der allerschönste Winter da ist. Und wenn dann Weihnachten vorüber ist und Silvester mit dem großen Dinner und all den Glückwünschen, dann dehnt sich der Winter bis zum Frühlingsanfang hin. Es sind Monate, in denen die Dolomiten, mit ihren weißverzuckerten Felsgipfeln, eine majestätische Schönheit ausstrahlen. In denen Ernesto immer Donnerstags seine „snig-snags“ in der Küche organisiert, bei denen er singt und die Gäste mit lustigen Geschichten unterhält. Gläser werden gefüllt und geleert, alle haben Spaß (und nur die Köche schütteln den Kopf...). Und dann auf einmal ist der Frühling da. Mit Ostern, das dieses Jahr auf den ersten April fällt. Am Ostermontag schließen wir dann. Um zum Sommerbeginn wieder aufzumachen. Aber das ist eine andere Geschichte.
P.S. für die Gäste: Wenn es Ihnen irgendwann doch reichen sollten mit der Kälte, denken Sie daran, dass im Albergo Posta Marcucci in Bagno Vignoni in der Toskana Pools mit wohltuendem und vor allem wunderbar warmem Wasser auf Sie warten... das Wasser sprudelt mit fast 49°C aus der Erde. Nicht schlecht, oder?

Lisa 
 
 
 
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