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Manuel Donnerstag, 24 November 2016

Kultur kann man nicht essen. Aber leben.

Am 14. Dezember wird im indischen Bangalore und in Anwesenheit des Dalai Lama das erste Tibetan Children’s Village eröffnet. Errichtet wurde es auch mit Unterstützung der Costa Family Foundation.
Kultur kann man nicht essen. Aber leben.
 
 
 
Ein großartiges, bedeutendes und gleichzeitig auch ehrgeiziges Projekt nach dem Wunsch keines Geringeren als des Dalai Lama, einen Universitätskomplex zu bauen für junge Tibeter, die aus ihrem von China besetztem Land fliehen mussten.
In allen Dingen steckt immer auch eine gewisse wackelige Schwäche, die für jene Unsicherheit sorgt, die unsere Welt am Ende vielleicht mit am Laufen hält. Wenn zum Beispiel ein neues Projekt entwickelt wird, weiß man nie, wie es am Schluss ausgeht. Gut oder schlecht? Wird es vollständig durchgezogen werden, so wie es sich seine Schöpfer gewünscht und vorgestellt haben? Wenn sich nun diese anfängliche Unsicherheit in positive Energie verwandelt, dann hat dieses Projekt – ganz egal, worum es dabei geht – die besten Chancen, verwirklicht zu werden. Ich weiß noch, wie ich damals in Bangalore war, dem indischen Silicon Valley. Ich begleitete die Spender der Costa Family Foundation, die beschlossen hatten, ein wirklich bedeutendes Projekt zu fördern: das Tibetan Children’s Village, ein Kultur- und Wohn-Zentrum, in dem die wichtigsten Prinzipien der tibetanischen Kultur unterrichtet werden, die sich ihrerseits direkt aus dem Buddhismus herleiten. Ich dachte mir damals: Was für ein großartiges, bedeutendes und gleichzeitig total ehrgeiziges Projekt das ist, nach dem Wunsch keines Geringeren als des Dalai Lama, einen Universitätskomplex zu bauen für junge Tibeter, die aus ihrem von China besetzten Land fliehen mussten. Und als ich jetzt vor ein paar Tagen eine Mail bekam mit dem definitiven Eröffnungsdatum des Dorfs, habe ich mir wiederum gesagt: was für eine wundervolle Nachricht! Sie beweist, dass es in dieser schwer erschütterten Welt immer noch Platz gibt für gute und gerechte Dinge. Als ich mir dann das Eröffnungsdatum angesehen habe, den 14. Dezember – auch der Dalai Lama wird anwesend sein – machte sich in mir wieder dieses vage Gefühl der Unsicherheit breit. Eine Art von leichter Gänsehaut, die mich darin erinnert hat, wie ich vor fünf Jahren in Bangalore war, um die Leiter des Projekts kennenzulernen. Ich weiß noch, wie wild entschlossen sie waren, das Projekt zu Ende zu bringen. Ich erinnere mich noch gut an ihren Enthusiasmus angesichts der 37 Hektar Land, die für das Dorf zur Verfügung standen und die sich Baustelle für Baustelle langsam veränderten, und wie sie erzählten, dass hier schon bald bis zu 3.000 tibetanische Studenten würden leben können. Diese Gänsehaut verwandelt sich jetzt gerade in eine kleine große Freude, denn wir als Stiftung haben mit 123.500 Euro dazu beigetragen, dass in einem der Frauenwohnheime eine Etage mit 18 Zimmern und 54 Betten entstehen konnte. Diese bedeutende Summe haben wir durch die Spenden unserer Unterstützer erreicht. Denen wir noch einmal ein ganz, ganz großes Dankeschön sagen wollen. Tashi Delek.

Manuel
 
 
 
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