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Mathias Sonntag, 2 August 2015

Ein Mann aus Navarra in den Dolomiten

Miguel Indurain ist vor allem ein richtiger Gentleman. Ruhig, solide, ohne Schnörkel. Seine Schlichtheit zeugt von Klasse, Stil und Anstand. Er ist bei uns zu Gast, um ein paar Runden mit den Freunden von inGamba zu drehen, ein Team, das das Erlebnis Radfahren in diesem Haus organisiert. Dieses Erlebnis möchten wir immer lebendiger, intensiver und schöner gestalten; und ihm eine gewisse Vollkommenheit verleihen, dank der Anwesenheit von Männern wie Miguel.
Ein Mann aus Navarra in den Dolomiten
 
 
 
„Die Erfahrung eines der weltweit größten Radrennfahrer im Dienste des Teams inGamba und der Gäste des Hauses.“
Der fünfmalige Gewinner der Tour de France und zweimalige Gewinner des Giro d´Italia ist immer noch in bester Form. Auf der Steigung verteidigt er sich äußerst gut und auf ebener Strecke ist es unmöglich, ihm zu folgen. Zum Glück gibt es hier in den Dolomiten nur wenig flache Straßen. Auf seinem Besuch bei uns hat er sein Rennrad mitgebracht, als Beweis dafür, dass Radfahrer etwas komische Typen sind – falls jemand das noch nicht wissen sollte. Und während ich Indurain anschaue, kommt mir ein anderer großer Radrennfahrer in den Sinn, Laurent Fignon, der behauptet hat, dass der Radsport eine lebendige Kunst sei, eines der sichersten Mittel, dass der Mensch erfunden hat, um Glück zu schaffen und sich selbst kennenzulernen. Wir sitzen in der Pinarello-Lounge und ich habe ein paar Fragen vorbereitet. Ein Interview mit Indurain für die Freude von Pills, nicht schlecht, oder? Draußen kräht ein Hahn und übertönt die gedämpfte, ruhige Stimme von Miguel.

Wie ist heute dein Verhältnis zum Rad?
Gut. Ich fahre keine Rennen mehr, keine Konkurrenz. Ich trainiere aus reiner Lust am Radfahren. Ich fahre gern Rad.

Was fällt dir zum Stichwort Dolomiten ein?
Als ich Rennen gefahren bin, waren die Dolomiten für mich ein schwerer Abschnitt. Ich war kein Bergspezialist – er lächelt – ja, ich bin die Steigungen gut hochgekommen, aber ich war schwer und als der Giro durch die Dolomiten führte, waren das für mich schwierige Momente. Die Steigung, die Abfahrt … jetzt ist es ein Paradies.

Te gusta …
Ja, die Gipfel, die Straße, mehr kann man nicht verlangen.

Man spricht oft darüber, die Pässe der Dolomiten für Autos und Motorräder zu sperren, was hältst du davon?
Es ist nicht einfach, aber wenn man die Straßen 2 bis 3 Stunden täglich, wenigstens am Wochenende, sperren könnte, wäre das wunderbar. Ich hätte nicht gedacht, hier so viele Fahrradfahrer zu treffen und, wer weiß, bei gesperrten Straßen könnten es vielleicht noch mehr werden. Die Abfahrt ist mit dem Verkehr sehr gefährlich. Ohne die ständige Sorge um Autos und Motorräder wäre alles viel einfacher.

Du hast schon einige Fahrten mit der InGamba-Gruppe unternommen, was hältst du von unserem Projekt?
Es ist eine gute Idee, eine schöne Art von Tourismus, mit einem Führer, der die Strecke erklärt, die Unterstützung des Begleitfahrzeugs, sehr schön, wirklich. Und die Jungs sind gut, Eros Poli, Ex-Profi, ist eine Person mit einer Wahnsinnserfahrung.

Wenn du hier in die Pinarello-Lounge eintrittst und deine Espada siehst, das futuristische Rad, das du gefahren hast, um den Stundenrekord zu brechen, was fühlst du dabei?
Ich denke an die Anstrengung, an die Arbeit, an das Engagement, die wir eingesetzt haben, nicht nur ich allein, um diesen Rekord zu brechen. Erstmalig ein Rad aus Karbonfaser, die Tests im Windkanal, was für eine Befriedigung. Eine große Emotion.

Wie fühlst du dich hier im Haus?
Gut, es ist sehr schön hier. Etwas schwer zu erreichen -  er lacht – die Straße ist lang, aber wenn man einmal angekommen ist, ist alles perfekt. Im La Perla ist immer alles wunderbar, das Essen, man kümmert sich um dein Wohlbefinden, alles kein Problem.

Wieso bist du mit dem Auto hergekommen, das waren mehr als 3000 Kilometer, du hättest doch mit dem Flugzeug fliegen können, oder nicht?
Auf diese Weise konnte ich mein Fahrrad mitnehmen; außerdem werde ich mich eine Weile in Italien aufhalten, da ist es einfacher, wenn ich ein Auto habe.

Wenn du viel Zeit hättest, würdest du dann zwei Wochen im Hotel La Perla verbringen?
Auf jeden Fall!

Im Sommer oder im Winter?
Winter und Kälte mag ich nicht, es mag ja schön sein, so viele Menschen, der Schnee, aber …  il frio non me gusta. Ich mag den Sommer lieber, auch mein Fahrrad zieht den Sommer vor.

Mathias Costa
 
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