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Tags:    Dolomitenpässe     Tourismus
 
michil Samstag, 15 Juli 2017

Die Pässe schließen... und sich für ein neues Bewusstsein öffnen

In den Monaten Juli und August wird das Sellajoch jeden Mittwoch für den motorisierten Verkehr geschlossen: Nach langen Jahren der Diskussion endlich eine konkrete Maßnahme, um die wahren Werte unserer Region neu zu entdecken.
Die Pässe schließen... und sich für ein neues Bewusstsein öffnen
 
 
 
Diesen Sommer können wir unseren Gästen einen Wirbelwind an Emotionen bieten – und das in einer von Lärm und Durcheinander befreiten Region. Das Fehlen von röhrenden Autos und Motorrädern auf dem Sellajoch wird ein Idyll sein, wie wir es schon gar nicht mehr kennen..
Ich liebe meine Erde. Für unsere Vorväter war das Vermeiden von Verschwendung kein Gebot, sondern eine Notwendigkeit. Taten sie es, weil sie ihre Erde liebten? Mit Sicherheit war es für unsere Vorväter keine ethische Frage, sondern der Armut geschuldet. Seither haben sich die Dinge bekanntlich etwas geändert. Wir verschwenden und wir verschmutzen, ohne für irgendetwas Respekt zu haben. Wir missbrauchen unseren eigenen Körper, wir lassen uns im Namen unserer allzu geschmähten Freiheit – oder dem, was wir davon halten – von Begehrlichkeiten und Launen leiten. Ich liebe meine Heimat und ich liebe das Erlebnis Dolomiten. Nicht das Produkt Dolomiten jedoch, und das ist ein Unterschied. Das Erlebnis ist etwas, nach dem ich mich wirklich sehne, nach dem ich förmlich giere. Das Produkt dagegen ist etwas, das ich nicht unbedingt brauche. Das gilt für jedes Wunschprodukt: Wer eine kostbare Uhr kauft, tut das nicht, weil es ein notwendiges Gut ist, sondern weil er damit ein Wohlgefühl erwirbt, ein positives Gefühl. Ein Gefühl von Wohlbefinden. Die Kultur der Gastlichkeit bedeutet genau das: Den Menschen, die von weither zu uns reisen, jene grenzenlose Sehnsucht für unsere Heimat zu vermitteln. Der Gast möchte hier vermutlich die schönsten Tage des ganzen Jahres verbringen. Weil er sich wohl fühlt, und das ist unsere Mission: ihn bei der Hand zu nehmen, ihn zu führen, unsere Begeisterung mit ihm zu teilen. Und es reicht nicht, ihm nur die Idee einer intakten Landschaft zu vermitteln. Denn solange eine Landschaft ohne Lärmbelästigung, ohne überflüssige Geräusche und ohne Falschheiten nur eine Idee bleibt, der kein konkretes Handeln folgt, ist sie nichtig. Das immerhin haben wir von Bruce Lee gelernt: Action muss sein! Und nun, nach jahrelangen Diskussionen, passiert tatsächlich etwas. Diesen Sommer können wir unseren Gästen einen Wirbelwind an Emotionen bieten, und das in einer von Lärm und Durcheinander befreiten Region. Das Fehlen von röhrenden Autos und Motorrädern auf dem Sellajoch wird ein Idyll sein, wie wir es schon gar nicht mehr kennen. Jetzt nach der Maratona verwandelt sich der Pass am Fuße des Langkofels jeden Mittwoch in ein vom motorisierten Verkehr befreites Paradies. Wir werden also einen Ort des Glücks besuchen können, um dort endlich Momente des Glücks zu erleben. Wir möchten die maximale Erfahrung für kostbare Momente des Glücks bieten können. Wir Menschen haben eine großartige Möglichkeit: Durch Handeln können wir dorthin gelangen, wo wir hin möchten. Wenn sich nun diese Freiheit in Sinn für das Gemeinwohl übersetzt, dann können wir das vorderste Ziel dieser Welt mit noch mehr Nachdruck verfolgen: uns lieben, die Schöpfung lieben, unsere Erde lieben. Ganz einfach lieben. Seit diesem Jahr gibt uns das Sellajoch dieses zusätzliche Bewusstsein.

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