Es ist ein heißer Sonntagnachmittag. Noch ist der Moment noch nicht gekommen, in dem man sich dem Val Mezdì nähern oder sich auf Augenhöhe mit dem Piz Boé beschäftigen könnte, der in Luftlinie nur einen Katzensprung vom Gipfel des Sassongher entfernt ist. Eis und Schnee machen den Ansteig noch schwierig. Wo Lärchen und Zirben spärlichem Gesträuch weichen, haben die Gämsen jetzt noch ihre Ruhe. In den nächsten paar Wochen werden sich hier oben noch keine Menschen sehen lassen. Ein Glück, dass auch die Jäger Menschen sind...
Wir entschließen uns zu einer Wanderung durch das Tal. Und spazieren an einem Bauernhaus vorbei, das in beherrschender Position über der Ebene liegt. Ein elektrisch-blauer Traktor hat die Ochsen von früher ersetzt. Agrarmaschinen, die wie Monster aus der Prähistorie wirken. Was der Bauer einst mit seinen Pferden erledigte, geht heute viel bequemer von der Hand. Doch auch wenn das Verhältnis zum Alltag heute ein anderes sind, so haben sich doch Sinn und Verstand nicht geändert. Noch immer will und muss der Boden mit Hingabe und Leidenschaft kultiviert werden.
Der Hof: Was einmal ein prächtiges Bauernhaus war, liegt heute verlassen da. Die Fenster sind zerbrochen, die schöne gotische Haustür verfallen. Früher hat man funktionell und angemessen gebaut. Land wurde nicht verschwendet, denn die Felder waren der eigentliche Reichtum. Der Bau-Wahnsinn war noch nicht ausgebrochen.
Ich stelle mir laut spielende Kinder vor, die zwischen Ferkeln und jungen Kälbchen herumtollen, die Ziegern ärgern und den Gänsen nachlaufen. Wenn abends die Männer im Stall die letzten Arbeiten erledigten, versammelten sich Frauen und Kinder in der warmen Stube. Die Familien waren immer kinderreich und es herrschte dauernd Betrieb. Es wurde geflickt und genäht, die Kleinen rissen sich um zerlesene Bilderbücher voller Fettflecken und lernten, den Elementen ihres Alltags Namen zu geben. Wenig später, wenn sie beim Heuen mithelfen würden, würden diese knappen Worte leicht wie Schneeflocken aus ihren Mündern fallen.
Heute aber ist sogar die Katze allein. Gelangweilt kauert sie auf dem Fensterbrett; Unkraut überdeckt die alten Mauern. Solche Plätze, an denen einmal gelebt wurde, muss man beobachten, erforschen, verstehen. Nur dann lässt sich ein Teil seiner Identität wiederherstellen. Ich versuche, den spiritus loci im Kamin zu finden. Ein herber Geruch ist alles, was von diesem Stück soliden Handwerks übrig geblieben ist, in dem früher einige Male im Jahr Brote gebacken wurden. Harte, bäuerliche Köstlichkeiten, die auf dem Tisch der Familien nie fehlen durften. Doch dank des absurden Südtiroler Gesetzes der „Kubaturverschiebung“ wird dieses Haus abgerissen werden, und mit ihm ein Stück Südtiroler Identität an diesem gottgesegnetem Ort.
Wir nähern uns jetzt dem Siedlungsgebiet des Dorfes. Reihenhäuser ohne Stil und ohne Ausdruck. Kalter Stahl und aseptisches, seelenloses Aluminium. Eine Mode-Hund mit rosa Schleifchen auf dem Kopf läuft den Kindern über den gemähten Rasen nach. Ein Zaun aus hellem Holz – ein bisschen wie bei Big Jim, nur größer – trennt Landschaft und Menschen, Leben und Geschichte.
Eine Mutter von drei zappeligen Kindern, die unseren Gesichter wohl die stille Missbilligung abgelesen hat, wirft uns einen sauren Blick zu. Wir erfreuen uns am Anblick eines schönen Balkons an einem Haus, das all dieser Hässlichkeit gegenüber liegt. Er ist linear, elegant und funktionell. Das zugehörige weite Dach besteht aus schönen, unregelmäßigen Schindeln, die vom Wetter gezeichnet sind. Die obere Haushälfte ist mit altem Holz verkleidet, von Millionen Sonnenstunden schwarz gebrannt, vor dem die roten Geranien besonders prachtvoll leuchten. Die gemauerte Hauswand darunter – ungleichmäßig und voller Charme - wird zum Boden hin breiter. Das alte Gemäuer hat eine Stimme – und gibt auf ewig das Gelächter und die Tränen vergangener Generationen wieder. Eine alte Frau hängt hundertfach geflickte Wäsche auf. Als sie uns sieht, grüßt sie.
An dieses alte Haus ist unglückseligerweise neue „Kubatur“ angebaut worden. Ich weiß wirklich nicht, wie ich diese Art Klotz anders bezeichnen sollte. Unzählige Veranden und Verändchen gehören dazu, Fenster und Fensterchen – manche länglich, andere rund, doch alle mit jenen unseligen lachsfarbenen Rollläden versehen, die uns so deutlich unser krankes Verhältnis zu Zeit und Raum vor Augen führen. Von den Türmen der Sagrada Familia in Barcelona bis hin zu den gefakten Wahrheiten von Disney World – buntes Mischmasch ist eine so törichte Form der Synthese. Und dieser „Fortschritt“ ist nun auch in den Gebirgsdörfern angekommen. Ein junger Typ wäscht etwas, dass einem Boliden mit langer Antenne ähnelt. Im Leben muss man Prioritäten setzen.
Auf unserer weiteren Wanderung faszinieren uns andere Bauernhäuser, in denen noch das Leben pulsiert, ihre ordentlich angelegten Gemüsegärten, die Harmonie ihrer Formen. Eine Satellitenschüssel auf einem Dach voller Solarzellen reflektiert unangenehm den Fortschritt – ein Tribut an die Modernität. Dass die Hausbewohner sie für nötig halten, lässt mich leise „schade“ sagen. Ebenso bestürzt uns ein Kasten mit einer zwiebelförmigen Tür; aus dem Dach ragen eine Reihe von Balkons. Als sich ein Fenster öffnet, wird mir alles klar: Es handelt sich um ein Haus für Männer.
Das ist heute unser Südtirol: ein wunderbares Stück Natur mit Orten von unglaublicher Schönheiten, die sich mit ebenso unglaublichen Hässlichkeiten abwechseln. Natürlich gewöhnt man sich daran; man gewöhnt sich an alles. Mit unseren Gedanken sind wir oft so weit weg von allem, dass die „Nicht-Orte“ langsam auch zu unseren Orten werden.
Sogar der ehemalige Umweltschützer Reinhold Messner denkt so. Vor wenigen Wochen hat er wörtlich gesagt: "Dieser Schwätzer Michil Costa wohnt einem Hotel aus Stahlbeton - einem der hässlichsten Bauten in den ganzen Dolomiten". Das italienische Interview können Sie hier nachlesen.
Nennen wir es einfach einen Standpunkt...
Wenn es uns nicht gelingt, ein wenig Schönheit zurückzuerobern, dann wird uns auch die bequeme Garage mit Fernbedienung nicht weiterhelfen. Unsere reiche Provinz hat Straßen, Brücken, Wasserleitungen gebaut, damit es uns gut geht. Doch mit ihrem Größenwahn hat sie den Dörfern ihre Identität genommen, hat überdimensionierte Rathäuser und öffentliche Gebäude hingeklotzt, die nur wenige Tage im Jahr von Leben erfüllt sind, dafür aber eifrig dazu beitragen, die tiefen Wurzeln des gemeinsamen Geschichtsbewusstseins verdorren zu lassen.
Wenn es uns nicht gelingt, all diese Stückchen von Geschichte und Menschlichkeit zusammenzuhalten, an denen der Zahn der Zeit ungefragt nagt und knabbert, dann werden wir uns peu à peu und ganz unbewusst an eine Welt ohne Zauber und Wunder gewöhnen.
Wenn es uns nicht gelingt, die alten Häuser zu erhalten, die Brotöfen, die kleinen Plätze in den Dörfern, die alten Wege, die in Jahrhunderten gewachsenen Lärchen, die Orte des Lebens und der Kultur, dann führt auch die Reise in uns selbst in ein Nichts. Denn dann vergessen wir, wer wir einmal waren; dann verlieren wir unsere Eigenheit. Wir werden unser eigenes Inneres nicht mehr analysieren können. Alles in ein Museum zu verwandeln, wie es mancherorts geschieht, ist auch nicht die richtige Lösung. Auch die Welt in nostalgischer Verklärung zu betrachten, ist falsch. Wir können unserer Heimat, in der sich Geschichte und Arbeit, Natur und Kultur begegnen, nur dann ihre Attraktivität und Faszination bewahren, wenn wir offen und aufnahmefähig agieren. Wenn wir das Leben in den ladinischen Tälern und in unserem Südtirol wirklich verstehen und mittels sehr sanfter Eingriffe mit der Modernität in Einklang bringen. Rudolf Steiner hat es so formuliert: „ Man muss stets in einem geistigen Zustand der Güte handeln“, und genau das müssen wir tun, um die Erinnerung nicht zu verwischen und um glückliche Bedingungen zu schaffen – nicht nur für diejenigen, die bei uns Ferien machen wollen, sondern auch für uns selbst und für unsere eigene Lebensqualität. Reichen wir uns die Händen und machen wir mit einem Lächeln im Gesicht weiter. Denn trotz allem wird es immer ein Lächeln sein, das am Ende die Welt rettet.
Und nun die gute Nachricht: Der TAR (das Regionale Verwaltungsgericht) hat endgültig den Bau der Straße nach Antersasc gestoppt. Wir danken Ihnen für all die Anteilnahme! Es war die Provinz, die diese Straße wollte, und es wollte sie auch ein Freund des Provinz-Chefs und aller Betonmischer, der Geschäftemacher Reinhold Messner. Wirklich traurig.
Diego Delmonego
Diego Delmonego arbeitet im Bereich des sozialen Wohnbaus, ist Landschaftsfotograf, verfolgt seit Jahrzehnten Südtirols landschaftliche Entwicklung und referiert laufend zu Themen, die eine nachhaltige Nutzung desTerritoriums zum Inhalt haben. Schwerpunkte: Zersiedelung der Landschaft, Versiegelung der Böden, Dachbegrünungen, Lichtverschmutzung der Umwelt, pflegegerechtes und blindengerechets Bauen. Er hat an der Ausarbeitung der Richtlinen zum Abbau der Lichtverschmutzung im Land Südtirol mitgewirkt.
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Alexander
Alexander Egger ist seit 1994 im Haus - und seit 2002 Chef des Restaurants "La Perla". Ursprünglich stammt er aus Taisten im Pustertal, verbringt aber die Monate, in denen das Hotel geschlossen ist, auf Sardinien, wo seine Lebensgefährtin und die Tochter Eleonora leben. Sollten Sie ihn in einem ruhigen Moment erwischen: Dieser Mann ist eine Quelle von Weisheit und Vernunft.
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Renate Kostner Pizzinini
Renate Kostner Pizzinini, Hotellierin in Alta Badia, Eigentümerin des Hotel Cappella in Kolfuschg, große Reise- und Kunstliebhaberin und für viele Initiativen offen. www.hotelcappella.com
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Elide
Elide Pizzinini ist sei 2006 bei uns. Sie ist die Tochter ladinischer Künstler, Enkelin berühmter Großeltern und Nichte ausgesprochen kreativer Onkel und Tanten. Heute lebt sie gemeinsam mit ihrem Mann Axl und dem kleinen Sohn Ezra (einem großen Plumcake-Vernichter) in San Cassiano. Von Freunden und Kollegen wird sie "Ciüf" gerufen, Blume auf ladinisch. Elide hat eine wunderschöne Stimme und bezaubert mit ihren Erzählungen. Sie ist nicht nur Michils Assistentin, sondern auch für die Costa Family Foundation verantwortlich.
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Michil
Michil ist der älteste Sohn der Familie Costa. Wegen seiner Leidenschaft für Musik wollte er eigentlich selbst Musiker werden, doch heute ist er Hotelier aus Leidenschaft. Michil ist der Rebell der Familie, ein überzeugter Umweltschützer und Liebhaber der Natur. Er ist der Spiritus Rector des Hauses.
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mErCh
Merch Pescollderungg ist seit 2000 im Haus; der Gadertaler stammt aus San Cassiano. Angefangen hat er im La Perla als Sommelier; heute ist er die rechte Hand von Michil Costa. Er ist unser Marketing-Mann, der Stratege hinter dem Produkt La Perla. Unglaublich, aber wahr: Obwohl Merch ein mathematisch denkender Analytiker ist, glänzt er gleichzeitig mit großer Kreativität.
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Manuel
Manuel Dellago stammt, nun ja, aus Gröden. Aber was soll’s, nobody is perfect! Seit 2004 ist er der Maître d'hôtel im Restaurant "La Stüa de Michil". Manuel ist ein echter Spaßvogel und fast immer gut aufgelegt. Für Zauberkunststücke hat er eine echte Leidenschaft. Außerdem kümmert er sich um die technologisch-informatischen Aspekte des Hauses. Leiter des Projekts Gemeinwohl-Ökonomie.
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Ulrich Wallnöfer
Ulrich Wallnöfer ist Mitbegründer und Initiator von Pur Südtirol, einer Plattform für die Vermarkung und Entwicklung von regionalen, nachhaltigen Lebensmitteln und Produkten. Außerdem ist er Geschäftsführer und Gesellschafter der Meraner Weinhaus GmbH.
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Luca Monica
Luca Monica ist der bekannteste “Food Hunter” Italiens und Gesellschafter von “Peck”, jener bekannten Marke, welche für Mailänder und Feinschmecker seit jeher ein Synonym für gastronomische Qualität und Zuverlässigkeit ist. Er ist außerdem schon seit Langem ein Freund der Ladiner, denn Luca liebt Alta Badia so sehr wie seltene und kostbare Speisen.
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Marco
Marco Pellegrini ist seit 1998 bei im Haus und seit 2009 Chef der Bar. Er arbeitet extrem sorgfältig und mixt hervorragende Cocktails. Seit kurzem ist er mit Francesca verheiratet; die beiden leben in Caorle. Präzise ist Marco auch mit seinen Mitarbeitern; zudem hat er sich als prima Organisator einen Namen gemacht. Und wenn er diskutiert... behält er nur ungern unrecht!
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Joe
Joe, die in Verona groß geworden ist, gehört seit 2007 zum Haus. Schon als Kind träumte sie davon, wie Heidi zwischen Bergen und Ziegen zu leben, und in der Tat wird sie heute oft für eine echte Ladinerin gehalten. Joe ist immer gut gelaunt und liebt es, aus vollem Hals zu lachen. Höchstpersönlich kümmert sie sich um Pressearbeit und Kommunikation. Sie ist Michils Lebensgefährtin.
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Daniel
Daniel Verdorfer, der gute Kellergeist, seit Januar 2012 im Hotel La Perla im Einsatz. Er betreut das Resort Wein, den Keller “Mahatma Wine”. Ansässig ist er im Südtiroler Unterland, in Tramin an der Weinstraße, eben. Begeistern kann man ihn für Livekonzerte, Fernreisen, gutes Essen und natürlich jede Art von Rebensaft.
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Franco Brevini
Franco Brevini (geb. in Mailand am 10. Juli 1951) ist ein italienischer Literaturhistoriker, Literaturkritiker, Schriftsteller und Journalist.Er ist außerordentlicher Professor für moderne und zeitgenössische italienische Literatur und arbeitet seit über zwanzig Jahren für den Corriere della Sera.
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Mathias
Mathias Costa ist der zweitgeborene Sohn. Selten sieht man ihn ohne ein Lächeln auf den Lippen - tatsächlich hat er immer gute Laune. Er führt das Murin, doch seine ganz große Liebe gilt dem Ski- und dem Radfahren. Zusammen mit Petra, seiner aus Vilpian stammenden Frau, hat er zwei wunderbare Töchter: Anna und Lena.
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Maria Canins
Maria Canins wurde am 4. Juni (das Jahr ist streng geheim!) in Badìa geboren. Sie begann ihre sportliche Karriere in der Leichtathletik und Berglauf, und wechselte dann in den Skilanglauf und zum Mountainbike. Insgesamt kann sie 220 Siege für sich verzeichnen, unter anderem einen Weltmeistertitel im Zeitrennen, zwei Siege bei der Tour de France und ein Erfolg beim Giro d’Italia. Im Skilanglauf gewann sie ganze zehn Mal bei der Marcialonga und errang einen Sieg beim Vasaloppet. All diese Erfolge machten aus ihr eine Sportheldin, nicht nur innerhalb der Grenzen ihres Heimatlandes.
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Lisa
Lisa Campagnolo, unsere Rezeptions-Chefin, ist seit 2009 im Haus. Ihre großen Stärken sind Sorgfältigkeit und Präzision - auf Lisa kann man sich hundertprozentig verlassen. Ihre Heimat ist Bassano del Grappa, doch ihre Leidenschaft gilt der südamerikanischen Musik. Man könnte sie einen Klassenprimus nennen, doch wir sehen in ihr lieber unsere Lehrerin.
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Nicoletta
Nicoletta Del Prete wirkt in unserem Wellness-Bereich, stammt aus dem sonnigen und heiteren Ischia und ist seit 2008 im Haus. Ihre Spezialität sind Sportmassagen. Unsere Gäste lieben sie, und sie kennt ihre Geheimnisse. Geheimnisse, die sie Ihnen allerdings nicht erzählen wird...
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Irene Pollini Giolai
In Asolo, Treviso geboren. Irene lebt in Mailand und hat einen Abschluss in Public Relations und Werbung. Außerdem hat sie ein Jahr lang an einem Urbanwear Kurs (Modedesign) an der IED in Milan teilgenommen. Später hat sie für sechs Monate im Goethe-Institut in Berlin studiert. Seit sie 4 Jahre alt ist, schreibt sie zwanghaft. "Ich liebe es zu wandern, und mit Musik in meinen Ohren die Welt zu bewundern. Ich mag große Städte und kleine Ortschaften. Große Städte sind da um zu inspirieren, Ruhe und Stille helfen zum überarbeiten."
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Claudia Orlandi
Claudia wurde 1975 in Mailand geboren und lebt fürs Schreiben. Nach einem Hochschulabschluss in Philosophie und zwei Mastertiteln – einem in Schreibtechniken der Erzählliteratur, und einem in Kommunikationswissenschaften und Journalismus mit Schwerpunkt Önogastronomie – hat Claudia mit dem Schreiben ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Sie arbeitet auch mit Identità Golose bei der Organisation von Events und der Erarbeitung von Menükarten und Artikeln zusammen. Ambitionen? Kontinuierliches Schaffen.
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Valentina
Valentina Motta ist seit 2005 bei uns im Haus. Sie stammt aus Vigevano, in der Nähe von Mailand, und ist mit Marco verheiratet, dem Chef de Partie für Pasta im Restaurant La Perla. Die Gäste lieben sie, weil ihr "Bun dé" in der Früh, wenn sie die Gäste zum Frühstückstisch begleitet, der herzliche Auftakt zu einem wunderbaren Tag ist.
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Concetta Bonaldi
Concetta ist Ladinerin und wurde am 26. Februar 1978 in Bruneck im Sternzeichen der Fische geboren. Sie darf sich zweier wohlverdienter Hochschulabschlüsse rühmen: Sprach- und Literaturwissenschaft (mit Schwerpunkt Geschichte - Kultur) und Rechtswissenschaft (mit Schwerpunkt Strafrecht). Als Juristin und Journalistin arbeitet sie seit Jahren für die Tageszeitung “Dolomiten”, die ihr sehr am Herzen liegt. Humor, Kreativität und Neugierde fehlen bei ihr nie. Ihr Wunschtraum: einen Roman veröffentlichen.
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Haig Barclay
Liebt alles, was gut ist in Südtirol. Behauptet von sich, der Brite mit den meisten gefahrenen Pistenkilometern in den Dolomiten zu sein - die erste Abfahrt fand im Jahr 1982 statt, abgebremst hat er seither nie! Ist als International Marketing Director von Brain International ständig auf Reisen, fühlt sich jedoch nur im La Perla wirklich zu Hause.
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Arturo
Arturo Spicocchi ist seit 1994 im Haus - und seit 2002 Chef der Stüa de Michil. Seine heimlich Liebe gilt der Zubereitung von Oliven nach Ascoli-Art. Er kocht mit enormer Leidenschaft und verbringt den ganzen Tag am Herd, weshalb Michil häufig mit ihm schimpft. Immerhin: Seit einiger Zeit hat er die Liebe zum Radfahren entdeckt.
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Anni
Anni Costa ist die "Große Mutter" der großen Familie Costa. Ursprünglich stammt sie aus Vilpian; zusammen mit Ernesto Costa hat sie die fantastische Geschichte des La Perla begründet. Heute sagt sie zwar, sie habe das Szepter den Söhnen übergeben, doch man sieht und hört sie noch überall. Und ihr entgeht... gar nichts.
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Riccardo Bertoncelli
Riccardo Bertoncelli, Schriftsteller und höchst bekannter Musikkritiker, wurde 1952 in Novara geboren. Rock begeistert ihn ab dem Alter von 15; im Jahr 1969 bringt er Freak heraus, ein im Siebdruck hergestelltes Fanzine zur Underground-Musik. 1973 veröffentlicht er Pop Story, bis heute Kult und das erste Buch in Italien, das der Jugend historisch und kulturell die Grenzen von Pop- und Rockmusik aufzeigte.
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Stefan
Stefan Mayr, unser Deus Ex Machina, ist seit 1988 bei uns. Er kümmert sich um tausend verschiedene Dinge, aber seine große Spezialität sind Tisch- und Blumendekorationen: Er ist die kreative Hand im Haus. Gleichzeitig ist er "Adoptivsohn" der Familie Costa und engster Mitarbeiter von Frau Costa.
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Ernesto
Ernesto Costa ist der Boss. Seine Zeit verbringt er am liebsten damit, sein eigenes Flugzeug zu steuern, seine Motorräder zu polieren oder alte Kuckucksuhren zu reparieren. Doch seine Ratschläge sind überaus wertvoll. Zudem besitzt er die außergewöhnliche Fähigkeit, die Dinge in ihrer Gesamtheit zu sehen.
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Franco
Franco D’Orio kommt aus Ischia und ist seit 1990 bei uns. Er ist Kellner für die Hausgäste, und obwohl er bis heute kein einziges Wort Deutsch oder Englisch spricht, kennen ihn alle Gäste und fragen immerzu nach ihm. Franco ist stets zu Scherzen aufgelegt und ein ganz großer Fußball-Fan. Speziell, wenn es um die Mannschaft von Neapel geht.
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Günther Reifer
Dr. Günther Reifer ist Consultant des EBC-Projekts, das auch das Hotel La Perla adoptiert hat. Er ist Gründer des Terra Institutes und Koordinator der Bewegung für die Gemeinwohl-Ökonomie in Italien.
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Marco
Marco Sacchelli ist seit 2005 bei uns im Haus und zusammen mit seiner Frau Linda unersetzlicher Guide für unsere Sommer-Wanderungen. Seine Zeit teilt er zwischen Corvara und Teneriffa auf, wo Linda zuhause ist. Stets ist er auf der Suche nach neuen Entdeckungen in unserer Heimat - und teilt sein Wissen über unser Gebiet gern mit neuen und alten Freunden.
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Artur
Artur Pescol kommt aus Pedraces, lebt aber mit Frau und zwei Töchtern in Enneberg-Pfarre. Er ist seit 1996 unser Hausmeister und für alles verantwortlich, was die Gebäude betrifft. Was Artur reparieren kann? Alles, wirklich alles. Aber das ist nur der Teilaspekt eines Mannes, der sich auch sonst bestens auskennt – sei es in alternativer Medizin, in Politik oder im "Wetter von morgen".
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