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Mathias Mittwoch, 28 Juni 2017

Laurens Ten Dam, der Bohémien unter den Radfahrern

Freundlich, hilfsbereit, höflich und ein Vergnügen, Gäste wie ihn in unserem Perla zu haben. Mithalten? Es ist schwer, auch für unsere Jungs InGamba.
Laurens Ten Dam, der Bohémien unter den Radfahrern
 
 
 
Ten Dam ist ein Kletterer, obwohl er aus einem Land kommt, in dem kein einziger Berg steht. Sein Idol ist Gert-Jan Theunisse, ebenfalls ein niederländischer Fahrer, der besonders gut im Anstieg war.
Laurens Ten Dam ist ein holländischer Radrennfahrer – dünn, groß und mit Lockenkopf. Er wirkt wie ein Bohémien, was an seinem lässigen Dreitagebart liegen könnte, der ihn wie ein Hippie aus dem Summer of Love aussehen lässt. Außerdem lebt er in Kalifornien, und wenn er kann, reist er mit seiner Familie in seinem – genau – Volkswagen California herum. Doch statt als Hippie bezeichnet er sich lieber als happy und lacht dazu herzlich unter seiner markanten Nase. Ten Dam ist ein Kletterer, obwohl er aus einem Land kommt, in dem kein einziger Berg steht. Sein Idol ist Gert-Jan Theunisse, ebenfalls ein niederländischer Fahrer, der besonders gut im Anstieg war. Laurens kann sich noch gut erinnern, wie er mit seinem Vater, seiner Mutter und den Geschwistern im Wohnmobil bei der Tour de France 1989 aufbrach, um die Etappe der Alpe d’Huez live zu erleben: Während Fignon und Le Mond sich gegenseitig unter Kontrolle hielten, brach Theunisse aus und sauste mit erhobenen Armen ins Ziel – eines der begehrtesten der ganzen Tour. Einen Holländer, der auf der Alpe d’Huez gewinnt, vergisst man nicht so schnell. Erst recht nicht, wenn man ihn mit den Augen eines Kindes erlebt hat. In diese Augen nun können wir gerade höchstpersönlich gucken, denn Laurens ist für ein paar Tage bei uns in der Casa zu Gast. Sein Blick ist freundlich und wach zugleich, und wenn man Laurens fragt, wie er Dolomiten findet, dann reißt er die Augen in exzessivem Enthusiasmus auf. Er liebe diese Berge, sagt er, nicht nur, weil sie ideal zum Trainieren seien, sondern vor allem um dort zu leben. Von seinem Teamgefährten Tom Dumoulin, der gerade als erster Niederländer den Giro d’Italia gewonnen hat, sagt er nur, dass er ein Champion sei. Mehr nicht. Und dass es schön sein, an seiner Seite zu fahren und ihn zu unterstützen, vor allem bei den härtesten Etappen. Und als wir ihn fragen, was sein schönster Sieg gewesen sei, antwortet er scheinheilig: der, den ich bei der nächsten Tour einfahre! Ten Dam ist in Maastricht geboren, einer hübschen Stadt, die am Ufer der Maas und an der Grenze zu Belgien liegt. Maastricht ist nicht nur für seine Schönheit bekannt, sondern auch, weil hier 1992 der Vertrag über die Europäische Union unterzeichnet wurde. Eine Union, die heute so wackelt wie eine Gruppe Radfahrer, die vom Wind auseinander geblasen wird, so dass sich alles zerfächert und die einen nach vorne preschen, während die anderen hoffnungslos zurückfallen. Brexit, Europa erster und zweiter Klasse, das Europa der zwei Geschwindigkeiten, das zu keiner klaren Identität findet – Laurens Wunsch und Vision ist ein stärker vereintes Europa, das dieser so in Schwierigkeiten geratenen Welt helfen kann, vor allem in Umweltfragen. Es ist im Gespräch über Europa, dass der der reine, aufrichtige Charakter dieses Radfahrers am besten zum Ausdruck kommt, der daran gewöhnt ist, im Team den Gefährten zu helfen. Schon aus diesem Grund müssen wir einfach zu seinen Fans werden. Forza Laurens! Möge dein nächster Sieg tatsächlich der schönste von allen werden.

Mathias
 
 
 
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