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Themen:     Haus & LaPerla (42)  
Tags:    Motorräder
 
Artur Montag, 24 Dezember 2012

Motorrad-Museum

Motorräder sind etwas Schönes! Nur leider besitzt der Herr Costa so viele, dass wir nicht mehr wissen, wohin damit...
Wir schaffen es nicht einmal mehr, sie überhaupt zu bewegen.
Motorrad-Museum
 
 
 
Herr Costas Augapfel: das Motorrad-Museum! Mit allen hat er eine Runde gedreht, und sei es nur in der Garage
Das erste Motorrad, das Herr Costa sich zugelegt hat, war eine deutsche NSU. Es war im Jahr 1946, und Herr Costa musste zwölf Wechsel zu je 14.750 Lire ausstellen, um sie kaufen zu können – der Wahnsinn! Hätte ich nie gemacht. Doch seine Sammlung umfasst heute zahlreiche Jahrgangs-Bikes, die wirklich einen Platz im Museum verdient haben: Airone, Guzzi, Moto Bici, Guzzino, Guzzi Sport, Nuovo Falcone, Astore, Galletto, Vespa, Elmo, Snop, BSA, Capriolo, Moschito, Lambretta, Rummi, Terrot, Pejot, Metchless, Grimpeur, Lambretta, Jawa, MW, Magnut Debò… 1918, ‘20, ‘35, ‘40, ‘46, ‘80… Doch das Schöne ist, dass es nicht nimmer nur ein Exemplar pro Marke gibt; von Moto Guzzi etwa hat Herr Costa gleich eine ganze Reihe! Dann gibt es die Harley Davidson des Fahrers Bergamotti, und auch wenn ich kein großer Fan von Rennen bin, so fasziniert es mich doch zu sehen, wie die Motorräder konstruiert wurden. Im Museum haben wir Exemplare mit hölzernen Trommelbremsen, mit Zweizylindermotor, manchen haben noch Acetyl-Lampen – phantastisch.
Der Herr Costa hat mit jedem einzelnen von ihnen eine Runde gedreht, alle funktionieren und alle 120 sind mit röhrendem Motor aus der Garage herausgekommen. Und ja, ich habe einen Favoriten: Es ist die IAVA, tschechoslowakisch, feuerrot und mit Platz für zwei. Damit würde ich nach München fahren. Nur, dass ich wahrscheinlich nie ankäme. Doch wenn Herr Costa sie mir schenkt, dann wage ich es.
Leider sind die Zeiten vorbei, in denen der Herr Costa mit vier, fünf Gästen in die Garage herunterkam, für jeden ein Motorrad aussuchte und dann mit allen zur Rundfahrt über die vier Pässe aufbrach. Heute gibt es nur noch Museumsbesuche, wenn man will. Ich schalte Ihnen dann die Museums-Show an, das ist nett, man hört die Motoren der berühmtesten Bikes und es gibt einen von einer Motorrad-Firma gedrehten Kurzfilm aus den Dreißiger Jahren zu sehen, den Misurina-See, die Drei Zinnen... aber viele Besucher möchten das Museum in Ruhe besichtigen und bitten mich, die Show wieder abzustellen. Der Luxus besteht darin, sich auf die Motorräder konzentrieren und sie in aller Ruhe kommentieren zu können.
Motorrad-Museum
 
 
 
 
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1 Kommentare zu dieser Geschichte
 
 
 
Artur Montag, 24 Dezember 2012
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