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Themen:     Haus & LaPerla (81)  
Tags:    Frauen     Zukunft
 
michil Mittwoch, 1 Juni 2016

Frauen auf ihrem Weg

Energiegeladen, zielgerichtet und unermüdlich – das sind die Frauen bei uns in der Ciasa.
Frauen auf ihrem Weg
 
 
 
"Schon ist sie zur Stelle und richtet alles, kümmert sich um alles, mit raschem Schritt. Annie hat die Gastfreundschaft im Blut. Intuitiv und mit Verstand, und immer in Aktion. Was für eine Frau!"
Wenn wir uns kurz mal mit den Rollen beschäftigen, die die Frauen bei uns einnehmen, dann wird das der Rolle, die sie im La Perla gehabt haben, nicht gerecht. Es würdigt nicht ausreichend, wie sie durch ihre Beiträge und ihre Entscheidungen unseren Betrieb beeinflusst haben. Nehmen wir nur einmal meine Mutter Annie. Eine echte Persönlichkeit! Wenn sie es nicht gewesen wäre, die uns in den schwierigen Momenten wie dem katastrophalen Brand im Jahr 1975 bei der Stange gehalten hätte, dann wären wir bestimmt nicht da, wo wir heute sind. Damals kümmerte sie sich einfach um alles: Sie korrespondierte mit den Gästen, half den Zimmermädchen beim Ordnung machen, ersetzte den Barkeeper und trug sogar die Koffer, wenn die Situation es erforderte. Abends traf man sie in der Küche an, danach hatte sie ein Auge auf den Club44, unsere legendäre Taverne. Während Papa als Herr des Hauses auf unerreichte Art das Publikum unterhielt und sich von Gegè di Giacomo sogar an’s Schlagzeug zerren ließ, hatte Annie ein Auge darauf, dass die Cocktails ordentlich gemixt wurden und dass der Champagner in den richtigen Mengen ausgeschenkt wurde. Und dann gab es ja auch noch uns, die drei Söhne, die erzogen werden mussten. Recht ordentliche Resultate erzielte sie mit Mathias und Maximilian. (Was dagegen meine Wenigkeit betrifft, so ist das Ergebnis vermutlich diskutabel...) Ihr starker Wille und ihr feiner Geist sind es bis heute, die meine Mutter auszeichnen. Sie ist die Seele des Hauses. Noch heute entgeht ihr absolut nichts: kein welkes Blumenblatt, kein Zimmermädchen mit ungebügelter Schürze, keine Zigarettenkippe auf dem Boden und auch nicht die zu leise Musik im L’Murin. Schon ist sie zur Stelle und richtet alles, kümmert sich um alles, mit raschem Schritt. Annie hat die Gastfreundschaft im Blut. Intuitiv und mit Verstand, und immer in Aktion. Was für eine Frau!

Dann gibt es Petra, die Mathias Frau: Sie kümmert sich um die Buchhaltung. Sie ist unglaublich präzise und genau. Vom Zusehen, wie sie stundenlang an etwas herumrechnen kann, bis es endlich stimmt, bekomme ich Kopfweh (sie dagegen nicht!). Ich frage mich dann, ob ihr nicht ein bisschen Freizeit gut täte, ein bisschen Bewegung an der frischen Luft. Schon, aber als erstes kommt die Arbeit, sagt sie dann. Ihre Kollegin Verena dagegen, die sich ebenfalls um die Buchhaltung kümmert, die ebenso genau und aufmerksam ist, ist Schwimmlehrerin. Verena ist ein ruhiger Typ, und an ihrem stillen Lächeln kann man schon erkennen, was sie für ein feiner Mensch ist. So wie auch Katrin, die Frau von Maximilian. Gerade hat sie in Lana eine Boutique eröffnet, Gemma Store. Sie ist eine Frau mit unglaublicher Fantasie! Sie müssen unbedingt mal vorbeischauen, wenn Sie in der Gegend sind – es lohnt sich. Und jetzt hören Sie sich das mal an. „Eine gedankenlose Liebkosung, verweht von einer Brise, vergrößert die Leere, nährt die Beklemmung, stärkt die Traurigkeit, erstickt die Zuversicht. Alle Hoffnung ist vergebens.“ Dieses Gedicht hat Elide geschrieben. Die wunderbare Elide, die mich in allen meinen Aufgaben unterstützt. Eine Frau, die blitzschnell Probleme löst, die immer ansprechbar ist und zwei Eigenschaften besitzt, die sich sonst nur selten miteinander vereinbaren lassen: Kreativität (Elide ist eine Künstlerin, die großartig malt) und Pragmatismus. Und in beidem ist sie so ziemlich perfekt. So wie auch mit der Familien-Stiftung, für die sie verantwortlich ist und für die sie schon zahlreiche Projekte durchgeführt hat, stets mit lobenswerter Leidenschaft. Und mit unglaublicher Sensibilität gegenüber den Armen und Ärmsten. Sehen wir uns jetzt einmal in der Küche um. Bekanntlich herrscht unter den Männern dort nicht immer der feinste Umgangston. Doch zum Glück haben wir Martina bei den Vorspeisen, die mit ihrem sanften Blick dafür sorgt, diesen doch noch sehr von Männern geprägten Ort etwas feiner zu gestalten. Und was ist mit unseren Mädchen im Service? Mit denen im Front Office? Haben Sie sie gesehen? Es sind echte... Perlen! Aufmerksam und sensibel achten sie auf jeden Wunsch der Gäste. Und dann gibt es noch die Kollegin vom Back Office. Man sieht sie selten, aber man spürt ihre Präsenz, und wie! Wenn sie sich ärgert, ziehen wir alle den Kopf ein, doch wenn Sie sie vorbeilaufen sehen, hochgewachsen und schlank, dann merken Sie gleich: Madame Lis geht nicht, sie fliegt. Ein Ding der Unmöglichkeit, sie nicht zu bemerken. Wie auch die Zimmermädchen: Sie leisten wirklich harte Arbeit, und das leichtfüßig und stets mit einem Lächeln auf den Lippen. Und wie schafft es wohl Biancamaria, die für das Spa verantwortlich ist, ihre drei Mitarbeiterinnen so zu koordinieren, so dass sie stets harmonisch miteinander arbeiten? Leicht ist die Arbeit nicht im Spa, im Gegenteil, es braucht Kraft und Hirn dazu, und heiß ist es außerdem. Und doch herrscht im Spa eine positive, absolut harmonische Atmosphäre. Schließlich haben wir zum ersten Mal in der Geschichte des La Perla eine Frau, die sich um den Weinkeller kümmern wird – unter dem wachsamen Blick unseres Sommelier-Chefs Paolo: Elisa ist fantastisch – unermüdlich, schnell, intelligent und mit einer großen Leidenschaft für ihren Beruf. Und dann gibt es natürlich noch Joe, nicht, dass ich sie vergessen hätte! Seit letztem Jahr kümmert sie sich um unsere Personalabteilung. Findet dort immer ein gutes Wort für jedermann und ist nie – und ich wiederhole: nie! – schlechter Laune. Unglaublich geduldig ist sie mit uns! Und das trägt Früchte, kann ich nur sagen. Sie leitet auch die Kommunikationsabteilung bei uns im Haus. Unsere Mission steht auf einer Wand im Büro: „ Wir wollen bewusst Wohlgefühl schaffen, indem wir auf die Menschen setzen, denn es ist ein Vergnügen, sich um den anderen zu kümmern.“
An diesem Punkt muss die Frage erlaubt sein: Wenn es unsere geliebten Frauen nicht gäbe, welches Vergnügen bliebe denn dann? Von wegen schwaches Geschlecht! Unabhängig sind die Frauen, können – anders als wir Männer – über sich selbst lachen, wissen was sie wollen, sind stark und bestimmt, gleichzeitig aber auch sanft und romantisch. In Zeiten wie diesen, in denen die männliche Identität – die immer mehr von Wettbewerb und Aggression gekennzeichnet ist – verliert, sind die Frauen die wahre und große Hoffnung für die Zukunft.
Hoch sollen sie leben – alle Frauen dieser Welt.

michil costa
 
 
 
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