Wir verwenden Cookies für die beste Nutzererfahrung. Es werden Cookies von Dritten eingesetzt, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie der Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät zu. Informationen zu Cookies und ihrer Deaktivierung finden Sie hier.
 
Book now Request
it  .  de  .  en
 
 
 
 
Themen:     Haus & LaPerla (81)    Kultur & Tradition (19)  
Tags:    Familie Costa     Freude     Ladinisch
 
FR
Francesco Ricci Mittwoch, 4 Februar 2015

Familie Costa

Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag.
Familie Costa
 
 
 
„Im Lächeln der Costas steckt ihre Kraft: ansteckend positiv und wirksam wie ein Zaubertrank für gutes Leben.“
Vielleicht ist es ja nur ein ladinisches Märchen, aber es sieht ganz danach aus, als wäre die Familie Costa ziemlich gut mit Charlie Chaplin befreundet. Denn eines der legendären Zitate des kleinen großen Genies hat sie sich ziemlich zu Herzen genommen: „Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag.“ Und so ist es wirklich: Die unverwechselbare, entscheidende Eigenschaft der Familie Costa ist tatsächlich ihr Lächeln. Ein ansteckendes Lächeln. Ein ermunterndes Lächeln. Ein Lächeln, das für gute Laune sorgt. Ernestos Lächeln ist reinste Energie, sie hat etwas von frisch gemolkener Milch, von gerade gemähtem Gras, von gefrorenem Schnee. Es ist aber auch gewissermaßen ein dröhnendes Lächeln, geradeso wie der Einzylindermotor einer Guzzi Falcone. Annies Lächeln dagegen ist eine Liebkosung. Die nach Enzian duftet und mit seiner geradlinigen Art beruhigt. Ein bisschen wie ein schäumender Bergbach an einem sonnigen Sommertag.  Michils Lächeln wiederum ist das eines Weltenwandereres. In ihm zeigt sich Freiheit und Größe. Es ist ein Lächeln, dass dich einerseits dem Sassongher näherbringt, andererseits aber auch dafür sorgt, dass du dich wie in Tibet fühlst. Es ist ein Lächeln der Weisheit. Mathias’ Lächeln dagegen schenkt dir das Gefühl maximaler Sicherheit. Es begleitet dich auf die Dolomitenpässe hinauf und lässt dir den Schnee weißer erscheinen, als er eigentlich ist. Ein Lächeln wie ein fester Händedruck, sauber, ohne Hintergedanken. Während das Lächeln von Maximilian etwas mit Träumen zu tun hat. Mit schönen Träumen, versteht sich. Träumen, nach denen man gut gelaunt aufsteht. Es ist ein ehrliches, echtes Lächeln, das den Duft nach geröstetem Brot, Marmelade und Kaffee mit sich bringt.
Wenn dir also jemand von der Familie Costa bun dé wünscht, dann weißt du sofort, dass es auch wirklich ein guter Tag sein wird. Denn die Energie, die jedes Familienmitglied ausstrahlt, ist immer positiv. Und du fragst dich: Womit habe ich das eigentlich verdient? Und dann gibst du dir die Antwort gleich selbst: Wir Menschen von heute sind einfach nicht mehr gewöhnt an die schlichte Freimütigkeit, an die ungefilterten, unmittelbaren Gefühle. Wir leben in einer komprimierten Welt, in der man lernt sich zu verstellen, und irgendwann später vielleicht auch, wie man gibt. Wir sind also entweder ohnehin schon vollständig an den großstädtischen Strudel gewöhnt, und wenn nicht, dann fühlen wir irgendwie arm inmitten des unglückseligen Reichtum, den wir geschaffen haben. Fast schon verängstigt. Denn uns wird klar, dass der von angestrebte Reichtum aus Konventionen besteht, und die sind so trügerisch wie Fernsehwerbung. Aus diesem Grund – und auch aus anderen – suchen wir Zuflucht in höheren Gefilden. Und welch bessere Zuflucht ließe sich in den Dolomiten wohl finden, als eine, die von ladinischen Menschen in ladinischem Land geschaffen wird? Die aus Herzlichkeit und Gastfreundschaft besteht?  Das ist es, was im Grunde alle suchen, die reisen. Natürlich kann man auf seinen Reisen ehrgeizige Ziele verfolgen – Grenzen überschreiten, Abenteuer erleben, Flüsse und Berge bezwingen. Aber im Grunde unseres Herzens suchen wir doch eigentlich eine Heimat, für den Körper ebenso wie für die Seele.  
Und deshalb ist unser Zuhause hier, bei diesen Menschen, deren Herz so weit ist wie die Wiesen auf dem Col Alto. Vor dem mächtigen Felsgebirge des Sassongher gibt es da diese große Familie, zu der alle gehören, die jeden Tag aufs Neue die Casa zum Leben erwecken – mit der Kraft eines Lächelns, das nie banal ist und aufgesetzt. Ein Lächeln wie der Refrain eines wunderschönen Liedes, dessen Text ungefähr so lautet: Heute ist der erste Tag unseres ganzen restlichen Lebens. Und deshalb möge es wirklich ein bun dé werden, ein guter Tag! Ein bun dé der Heiterkeit, der Leichtigkeit und der Einfachheit. Danke, Familie Costa!

Francesco Ricci
 
Familie Costa
 
 
 
Perlen zum Nachdenken
 
 
 
nach oben
 
 
 
 
 
 
 
 
Teilen Sie Ihren Gedanken mit uns
 
comments powered by Disqus
 
nach oben
 
 
 
 
Geschichten zum lesen...
 
 
Valerio Sonntag, 1 Februar 2015
Junge Leute mit Koffer
 
Meine Mutter sagt mir immer: “Du arbeitest Stück für Stück über das Jahr“.
Weiterlesen
 
 
HB
 
Haig Barclay Dienstag, 3 März 2015
Der verrückte Donnerstag im La Perla
 
Die etwas andere Art, den Abend zu beginnen.
Weiterlesen
Drinks     Familie Costa     Winter
 
 
 
Nicola Dienstag, 19 Mai 2015
Hotel La Perla, mein neues Heim
 
Es sind einige Monate vergangen und ich fühle mich, als wäre ich hier schon ...
Weiterlesen
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 Anmelden 
Str. Col Alt 105 - I-39033 Corvara (BZ) Alta Badia - Italien      T. +39 0471 83 10 00      
Privacy     Credits     Cookies     Click to pay     MwSt-Nr. 01231580216     Zeppelin Group - Internet Marketing